Evangelischer Verein Heddesdorf-Neuwied
Überraschungen zum Jahresende
.Neuwied. Chapeau oder „Hut ab“ wie man sagt, für die gelungene Adventsfeier des Evangelischen Vereins Heddedorf. Über 180 Leute, Mitglieder und viele Gästen, konnte die Vorsitzende des Vereins, Marita Krämer und ihr Team, begrüßen. Im Nu waren alle Karten für ein Kuchengedeck mit Kaffee ausverkauft. Gleichzeitig erwarben viele der Gäste auch Lose für die Weihnachtstombola am Ende der Veranstaltung. Es waren insgesamt 275 Preise zu gewinnen. Die Vorsitzende Marita Krämer beglückwünschte Pfarrer Detlef Kowalski zur Ernennung zum Superintendenten. Sie begrüßte Katrin Koelmann, die ab 1. November als Pfarrerin in der Friedenskirchengemeinde ihr Amt ausübt. Nach ihrem Gedicht: „Wie können wir Weihnachten feiern“, hielt Pfarrer Detlef Kowalski eine Andacht. Zu dem Bild: „Der verwundete Engel“ von Hugo Simberg zog er auch viele Parallelen zur heutigen Welt. „Unser Innerstes wird angerührt, wird zunächst traurig, todtraurig gestimmt vor diesem Bild. Auch flugunfähig und verwundet - das soll der Betrachter wohl begreifen - gehört der Engel noch zu dieser Erde. Als kostbares Juwel um das Böse zu bekämpfen, schützend hinter den Menschen zu stehen, behütend oder auch, um den Menschen auf den richtigen Weg zu bringen. Auch erscheinen die Engel immer dann, wenn Menschen in Grenzsituationen kommen, in Augenblicken höchster innerer oder äußerer Not.“ Pfarrer Kowalski erwähnte in seiner besinnlichen Andacht, dass „Engel auch im Alltag einem begegnen in vielerlei Form“! Sichtbar und helfen. Pfarrerin Katrin Koelmann las eine Geschichte über: Wie reformieren wir Weihnachten“. Musikalisch unterstützt wurde diese Adventsfeier von dem „Wiedtal Duo“. Erfreulich war die Spendenaktion an diesem Nachmittag. Es kamen 468 Euro in den Topf, die aber seitens des Vereins auf 500 erhöht wurde. Das Geld geht zu hundert Prozent an „Helft uns Leben“.
