Allgemeine Berichte | 30.10.2025

Zurzeit ist eine Brücke für Radfahrende und Fußgänger geplant

Umfrage: Welche Art von Brücke sollte Remagen und Erpel verbinden?

Animationen: Stadt Remagen / BORAPA Ingenieurgesellschaft mbH

Remagen/Erpel. Seit Jahren wird über eine Brücke zwischen Remagen und Erpel diskutiert. Inzwischen liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die zeigt: Eine Verbindung über den Rhein ist technisch möglich und bringt zahlreiche Vorteile für Mobilität, Wirtschaft und Umwelt.

Geplant ist derzeit eine Brücke, die Radfahrenden und Fußgängern den sicheren und schnellen Weg über den Rhein ermöglicht. Damit würde sie nicht nur die bestehende Verkehrsinfrastruktur ergänzen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität und einer besseren Vernetzung der Region leisten.

Darüber hinaus soll die Brücke so konstruiert werden, dass sie im Notfall auch von Einsatzfahrzeugen genutzt werden kann. Feuerwehr und Rettungsdienste könnten so künftig schneller reagieren – unabhängig vom Wasserstand oder Fährbetrieb.

Unsere Umfrage lädt Sie ein, Ihre Meinung zu äußern: Welche Art von Brücke wäre aus Ihrer Sicht sinnvoll?

BA

Umfrage

Soll es eine Brücke zwischen Erpel und Remagen geben – und wenn ja, für wen?

Die Idee einer Brücke über den Rhein zwischen Remagen und Erpel bewegt die Menschen schon seit Jahren. Nun interessiert uns Ihre Meinung: Welche Art von Brücke wäre aus Ihrer Sicht sinnvoll?
1669 abgegebene Stimmen

Animationen: Stadt Remagen / BORAPA Ingenieurgesellschaft mbH

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
18.11.202510:35 Uhr
Martin Schaefer

Meiner Meinung nach ist nur eine Brücke für alle (Autobrücke) sinnvoll. Sei es um bei Hochwasser den Rhein queren zu können ohne nach Neuwied oder Bonn fahren zu müssen. Auch sehe ich darin die größte Chance die beidseitigen Regionen besser zu vernetzen. Denn mal ehrlich: wer fährt schon bei den hohen Kosten für den Fährtransfer öfter mal einfach so auf die andere Rheinseite?

09.11.202516:08 Uhr
Claus Schulte

Aufgrund der Kosten sollte keine Brücke zwischen Erpel und Remagen gebaut werden.
Die Planungs-, Genehmigungs- und Baukosten für eine Brücke und die benötigten Anschlußbauwerke zwische Erpel und Remagen belaufen sich auf viele Mio. €- egal welche Nutzung (Auto-, Fahrrad-/Füßgängerbrücke in welcher Kombination auch immer) angedacht ist - für dieses Geld wird eine elektobetriebene, (CO²-reduziert verursachende) Fähre (evt. auch für Notarzt-/ RTW-Wagen wie aktuell) möglich.
Die E-Fähre könnte für viele Jahre im 24/7-Modus (eine Brücke läuft ja auch im 24/7-Modus) sämtliche Fahrgäste ohne Fährgeld übersetzen.
Der CO²-Abdruck einer neuen Brücke samt Anbindungsbauwerke beiderseits möge ebenfalls betrachtet werden.
Was sagen die Fährbetriebe in Linz, Bad Hönningen, Bad Honnef und Königswinter?
Hier drei Fragen ohne zufriedenstellende Antworten:
Wer stellt die benötigten Flächen (auch für die Anschlußbauwerke) zur Verfügung?
Wer zahlt die Wartungskosten?
Wie ist die Entsorgung geregelt?

03.11.202510:45 Uhr
Karsten Fehr

Aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes ist eine Autobrücke an dieser Stelle als unrealistisch anzusehen; es handelt sich hier um das FFH-Gebiet "Rheinhänge zwischen Unkel und Neuwied" (DE 5510-302). Auch technisch dürfte eine Autobrücke hier nicht realisierbar sein, das sie wesentlich mehr Raum benötigen würde als die Fußgänger- und Radfahrerbrücke und Brückenpfeiler im Rhein nicht mehr zugelassen werden. Schließlich ist es fraglich, ob eine weitere Zunahme des Autoverkehrs im Rheintal auf der B 42 und B 9 tatsächlich wünschenswert ist. Dies ist aber aufgrund der vorgenannten Argumente nur eine äußerst theoretische Frage. Dementsprechend muss es tatsächlich verwundern, warum die Option einer Autobrücke überhaupt in die Umfrage mit aufgenommen wurde.

03.11.202509:13 Uhr
K. Schmidt

Ich stimme an der Stelle für "Keine Brücke", aus folgender Überlegung: Was ist denn eigentlich realistisch umsetzbar, wenn man in den Medien zur aktuellen Haushaltslage der Stadt Remagen liest, der Schuldenstand erhöhe sich innerhalb eines Jahres von 8 auf 33 Mio Euro, in den folgenden Jahren wird auch die 40 Mio wahrscheinlich/womöglich überschritten. Es ist noch irgendwo verständlich, dass Herr Ingendahl das Brückenthema als Wahlkampf"versprechen" hervorholt, und natürlich wird dann auch die übliche Herumsucherei und Verhandlerei losgehen, aus welchem (eigentlich genauso leeren) Fördertopf diese Brücke dann am Ende bezahlt werden soll. Landtagswahlkampf braucht ja auch noch Themen und Versprechen. Es gibt funktionierende Fährverbindungen, Feuerwehren und Rettungsdienste gibt es auf beiden Seiten, dieses Argument zu ziehen ist schon kurios... Aber alleine die Kostenfrage, die ignoriert man hier scheinbar noch völlig, und das bei 25 Mio. Remagener Neuschulden in nur einem Jahr!

31.10.202512:50 Uhr
Daniel Schmitz

Eine Autobrücke an dieser Stelle ist völlig unrealistisch. Jeder, der sich rudimentär mit dem Thema beschäftigt hat weiß das. Ich bin daher etwas irritiert über die Antwortoption.

Petra.H antwortete am 31.10.202515:37 Uhr

Eine Autobrücke befürworten die meisten und macht für die Region am meisten sinn. Mit welchen konkreten gegen Argumenten sehen Sie es als unrealistisch an?

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Mitgliederwerbung
Stellenanzeige Pflegefachkräfte
Dauerauftrag
Alles rund ums Haus
Angebotsanzeige (Januar)
Fachkräfte in den Bereichen soziale Arbeit
Anzeige KW 2
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26
Empfohlene Artikel

Unkel. Bei ihrem Neujahrsempfang am Sonntag, 11. Januar 2026, hat die Stadt Unkel Helmut Bürger mit der Ehrennadel der Kulturstadt Unkel ausgezeichnet. Den Festvortrag hielt Vera Peters, Geschäftsführerin von BusinessArt in Unkel. Der junge Pianist Silver Norton aus Unkel begleitete die feierliche Veranstaltung musikalisch. Er begeisterte die Gäste mit seinen Eigenkompositionen und erhielt schon bei der Veranstaltung Anfragen für weitere Auftritte.

Weiterlesen

Neuwied-Feldkirchen. Im letzten Jahr hatte die Ehrengarde das Aus des Heimathaus noch zum Thema ihrer Gardesitzung gemacht. Am vergangenen Wochenende war es dann so weit: Premiere in der Aula der Landesblindenschule in Feldkirchen. Und weil nicht die gewohnte Kapazität zur Verfügung stand, feierte man einfach zweimal.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Die Mitglieder des Vereins Suchhunde und Kitzrettung Adenau am Nürburgring e.V.leisten eine unbezahlbare Arbeit

Heimathelden: Mit Herz und Kraft für Mensch und Tier

Adenau. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die Verantwortung übernehmen, helfen, anpacken – oft im Verborgenen und über viele Jahre hinweg. Einer dieser echten Heimathelden ist der Verein Suchhunde und Kitzrettung Adenau am Nürburgring e.V.

Weiterlesen

Der RepTreff Bad Neuenahr beendet die Winterpause

„Nie verzagen, Rep-Treff fragen“

Bad Neuenahr. Ab 9. Februar ist der RepTreff wieder regelmäßig jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Zeit von 16 bis 18 Uhr vor Ort.

Weiterlesen

Anzeige Kundendienst
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
3+1 Aktion
Rund um´s Haus
Daueranzeige Januar
Daueranzeige
Imageanzeige
Winter-Angebot
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
12. Rheinbacher Hochzeitsmesse
Neujahrsgruß
Nachruf Karl-Heinz Bernardy