Beim Rollator-Führerschein ungeahnte Möglichkeiten des vielseitigen Multitalents kennenlernen
Unabhängig und selbstständig bleiben mit Rollator
Erstes Treffen am 15. Januar in Ochtendung
Ochtendung. Rollator fahren macht frei, unabhängig und vor allem selbstständig. Wenn die Beine nicht mehr richtig mitspielen, wenn sich Unsicherheit und die Angst vor Stürzen eingeschlichen haben, sorgt der Gehwagen für den nötigen Halt. Daher ist dieses vielseitige Gerät mehr als nur ein Hilfsmittel. Das wird jeder merken, der sich im Umgang mit seinem Rollator übt. Deshalb gibt die Verbandsgemeinde Maifeld auf Anregung des Seniorenbeirats zum zweiten Mal die Möglichkeit, den Rollator-Führerschein zu erwerben. Erstes Treffen ist am Mittwoch, 15. Januar von 15 bis 16:30 Uhr im Foyer der Wernerseckhalle in Ochtendung. Bei Interesse wird dann an acht bis zehn Terminen geschult und aufgezeigt, welche Möglichkeiten der „kleine Flitzer“ mit integrierter Sitzgelegenheit und Stauraum bietet. Denn der oft unbeachtete Begleiter älterer Menschen ist alles andere als ein Makel oder Symbol der Gebrechlichkeit, vielmehr unterstützt er Senioren bei der Bewältigung des Alltags und erhält ihre Selbstständigkeit. Er kann aber auch gezielt als Trainingsgerät und Bewegungsmotivator eingesetzt werden. Übrigens: Einige Urlaubsorte vermieten nach Voranmeldung auch Rollatoren an ihre Gäste, die ihren eigenen nicht transportieren wollen.
