Allgemeine Berichte | 13.09.2022

Bei der World Rescue Challenge 2022 in Luxemburg übernahmen die Malteser aus Meckenheim die realistische Verletztendarstellung

Unfalldarstellungsgruppe der Malteser auf World Rescue Challenge

Das Meckenheimer RUD-Team bei der World Rescue Challenge.  Foto: Aurélien Ternat/CDGIS

Meckenheim/Luxemburg. Am verlängerten Wochenende vom 08. bis 11. September hatte die Gruppe für realistische Unfalldarstellung (RUD) der Malteser aus Meckenheim einen besonderen Auftrag: Sie übernahm die Verletztensimulation bei der World Rescue Challenge 2022.

Einmal im Jahr veranstaltet die World Rescue Organisation (WRO) einen Wettbewerb - sozusagen die Weltmeisterschaft im Retten. Dieses Jahr wurde sie von der luxemburgischen Rettungsorganisation ausgerichtet, die zuvor auf das RUD-Team des Malteser Hilfsdiensts aus Meckenheim aufmerksam geworden war. In insgesamt 72 Szenarien schminkten die Mitglieder der realistischen Darstellungsgruppe gemeinsam mit einem luxemburgischen Team rund 100 Verletzte und spielten für die Rettungsteams aus der ganzen Welt die täuschend echten Trauma-Beispiele. „Bei den ‚Standard Scenarios‘ gab es immer eine kritisch verletzte und bei ‚Complex Scenarios‘ je eine kritisch und eine unkritisch verletzte Person.“, erklärt Valeria Korth, Leiterin der RUD-Gruppe. Im Halbstundentakt bereiteten die Ehrenamtlichen die Fallbeispiele vor. Beispielhaft waren die Unfallszenarien immer entweder in einer Arena zum Thema Straßenverkehr oder zum Thema Bauernhof aufgebaut.

Die Kräfte der Meckenheimer Hilfsorganisation sind von der World Rescue Challenge begeistert. Der Malteser-Stadtbeauftragte Friederich-Salah Farah beschreibt: „Wir Malteser bemühen uns, auf viele unterschiedliche Weisen, Menschen zu helfen.

Mit der RUD-Gruppe haben wir einen Fachbereich, der zwar nicht direkt Betroffenen hilft, aber dafür eine bestmögliche Ausbildung von Einsatzkräften unterstützt. Wir freuen uns sehr, das dieses Wochenende auch mit internationaler Reichweite getan zu haben!“

Im Bereich ‚Trauma‘ schminkte die Gruppe jede denkbare Unfallverletzung: Von Knochenbrüchen über Platz- und Schürfwunden bis hin zu Weichteilverletzungen, Schuss- oder Stichwunden.

Die ersten Plätze in der Trauma-Challenge belegten am Ende Mannschaften aus Rumänien, England und Portugal. Zum Abschluss blicken die Darsteller*innen voller Begeisterung auf ein aufregendes Wochenende zurück und bedanken sich für die hervorragende internationale Zusammenarbeit und neu geschlossene Freundschaften.

Pressemitteilung

Malteser Hilfsdienst e.V.

Das Meckenheimer RUD-Team bei der World Rescue Challenge. Foto: Aurélien Ternat/CDGIS

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