Allgemeine Berichte | 08.12.2025

„Rheinbach Hilft“ engagiert sich für Nachwuchsförderung

Unterstützung für die jüngsten Feuerwehrmitglieder

Begeisterung bei den kleinen Floriansjüngern bei der Übergabe der Spende an die Rheinbacher Kinder und Jugendfeuerwehr durch den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter von Rheinbach hilft, Alfred Eich und Andreas Klassen. Foto: privat

Rheinbach. Die Hilfsorganisation „Rheinbach Hilft“ übergab eine Spende an die Kinder- und Jugendfeuerwehr. „Wir sind froh, dass wir sie haben, aber genauso froh, wenn wir sie nicht brauchen.“ Gemeint ist die Feuerwehr und der Schutz, den sie im Ernstfall täglich bereitstellt. Um den Nachwuchs der Rheinbacher Freiwilligen Feuerwehr und die Betreuung der Kinder zu unterstützen, überreichten Alfred Eich und Andreas Klassen im Namen von „Rheinbach Hilft“ eine Spende von 500 Euro.

Mehr als 50 Kinder und ihre Betreuerinnen nahmen die Unterstützung für Freizeitaktivitäten entgegen und freuten sich zudem über Süßigkeiten. Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und die Erste Beigeordnete Daniela Hoffmann beteiligten sich an der Übergabe und verteilten die mitgebrachten Süßigkeiten. Phiesel brachte außerdem ein Singspiel mit, das von den jungen Feuerwehrmitgliedern begeistert mitgetanzt wurde.

Hintergrund der Spende ist, dass für die Freizeitgestaltung der Kinder innerhalb der Feuerwehrbetreuung keine eigenen Mittel zur Verfügung stehen. Die gute Zusammenarbeit zwischen „Rheinbach Hilft“, der Verwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr ist dabei ein wichtiger Faktor. In der Vergangenheit stellte die Feuerwehr bereits vier ausgemusterte Löschfahrzeuge für die Ukrainehilfe des Vereins bereit. Die aktuelle Spende nahm Brandinspektorin Katharina Knoch in Vertretung von Stadtbrandmeister Jörg Kirchhartz entgegen.

„Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Stadt, Rat und Feuerwehr konnten wir die vier Feuerwehrfahrzeuge in die Ukraine bringen, wo sie heute zum Überleben der Menschen im Kriegsgebiet beitragen. Wir sind allen Beteiligten dankbar für ihre Hilfe und Unterstützung“, erklärte Andreas Klassen. Neben der Ukrainehilfe zählt auch die Kinder- und Jugendarbeit zu den Aufgaben von „Rheinbach Hilft“.

Der Feuerwehrnachwuchs ist gut aufgestellt. Derzeit zählt die Rheinbacher Feuerwehr 554 Mitglieder, darunter 302 Aktive, die Ehrenabteilung sowie 148 Kinder und Jugendliche. In der Kinderfeuerwehr sind aktuell 55 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren angemeldet. Sie werden von 13 Betreuenden spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt. Dazu gehört auch eine Mitfahrt in den Einsatzfahrzeugen. Die Kinder sind in drei Gruppen eingeteilt und treffen sich wöchentlich in der Feuerwache am Bruckner Weg. Zusätzlich hat jede Löschgruppe in den Ortschaften eine eigene Jugendfeuerwehr.

Weitere 36 Kinder stehen auf der Warteliste, da derzeit nicht genügend Betreuende zur Verfügung stehen. „Der Nachwuchs liegt uns besonders am Herzen, da daraus einmal aktive Feuerwehrleute werden können. Wir suchen noch Personen, die Lust haben, uns bei der Betreuung der Kinder zu unterstützen. Umso mehr freuen wir uns über die Spende von ‚Rheinbach Hilft‘ für unsere Arbeit mit den Kindern“, sagte Katharina Knoch im Namen der Feuerwehr.BA

Begeisterung bei den kleinen Floriansjüngern bei der Übergabe der Spende an die Rheinbacher Kinder und Jugendfeuerwehr durch den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter von Rheinbach hilft, Alfred Eich und Andreas Klassen. Foto: privat Foto: Alfred Eich

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
  • Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
Wir helfen im Trauerfall
SB Wirtschaftsförderung
vorab überwiesen am 22.05.2026
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Imageanzeige Dauerauftrag 06/2025
Anzeige "WM Start 2026" Sonderpreis
Feuerwehrfest in Heimersheim
Servicekräfte
Sonderseite Jahn Eleven
Empfohlene Artikel
Symbolbild.  Foto: ROB
25

Neuwied. Am 28.05.2026 in der Zeit von ca. 03:00 - 07:30 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zum gesicherten Gelände eines Autohauses in der Stettiner Straße. Auf dem Haupt-und Nebengelände wurden von mehreren, hochwertigen Fahrzeugen Felgen und weitere Fahrzeugteile entwendet. Aufgrund der Anzahl und Beschaffenheit der Fahrzeugteile muss davon ausgegangen werden, dass zum Abtransport mehrere, teils größere Fahrzeuge genutzt wurden.

Weiterlesen

Symbolbild.Foto: frolicsomepl/Pixabay
45

Remagen. Am Morgen des 2. Juni 2026 erhielt die Polizei in Remagen die erste Meldung über drei herrenlose Pfauen, die sich in einem Garten im Bereich der „Blankertshohl“ aufhielten. Die Tiere erwiesen sich als extrem scheu, weshalb die Einfangversuche des örtlichen Tierheims nicht erfolgreich waren. Hinweise auf einen möglichen Besitzer der Pfauen konnten ebenfalls nicht gefunden werden. An Fronleichnam...

Weiterlesen

Flutschäden in Ahrweiler am 15. Juli 2021. Foto: ROB
1046

Ahrtal. Mit Beschluss vom 19.05.2026 hat der 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts Koblenz im Klageerzwingungsverfahren den gerichtlichen Klageerzwingungsantrag auf Wiederaufnahme der Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung im Amt durch Unterlassen gegen den Landrat Pföhler und den Einsatzleiter Zimmermann im Rahmen der strafrechtlichen Aufarbeitung der Flutkatastrophe Rheinland-Pfalz mit 135 Toten und 777 Verletzten als unzulässig verworfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Weiß immer, was Sache ist: Der Ausscheller von Mülheim-Kärlich. Foto: privat
22

Wer den Kapellenplatz vor dem Rathaus in Mülheim-Kärlich besucht, begegnet einem Mann aus Metall. Er steht dort geduldig, schweigt seit Jahrzehnten und wirkt dennoch, als wolle er jeden Moment lautstark etwas verkünden. Es handelt sich um den Ausscheller Peter Linden, besser bekannt als „Lindemann“.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Image Anzeige
Premium-Titel 2
Stellenanzeige "Standesamt"
Stellenausschreibung Bauleitplanung
Veranstaltungsanzeige
Kirmes in Königsfeld
sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Sprudelndes Sinzig
Kirmes in Königsfeld
Sonderseite Jahn Eleven
Wertstoffhof - Kaffee Anzeige
Anzeige LebensArt Bad Neuenahr 2026