Wanderung des Eifelvereins Sinzig
Unterwegs im Wacholdergebiet
Sinzig. Wanderführer Wilfried Arenz begleitete eine Gruppe von 25 Wanderinnen und Wanderern des Eifelvereins Sinzig bei herrlichem Wetter auf einer Tour im Wacholdergebiet Lampertstal. In Fahrgemeinschaft fuhr man mit Pkw in Richtung Blankenheim und weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Ripsdorf. Zunächst ging es auf dem Eifelsteig in Richtung Kalvarienberg. Vorbei am Ehrenfriedhof mit der alten Wallfahrtskapelle „St. Agatha weiter entlang des Kreuzwegs aufwärts zum Kalvarienberg. Hier hatte die Gruppe eine herrliche Aussicht auf die Wacholderhänge des Kalvarienberges, Hämerberges und Eierberges in „Deutschlands drittgrößtem zusammenhängendem Wacholderschutzgebiet“. Das 1.100 Hektar große Wacholder-Naturschutzgebiet „Lampertstal“ beheimatet auf seinen üppigen Wacholderhängen und großflächigen Kalkmagerrasen über 30 verschiedene Orchideenarten. Da die Wochen vorher noch sehr kalt waren, konnten leider nur einige Wenige von den Wanderern bewundert werden. Mit einem letzten Blick, der bei dieser tollen Fernsicht bis weit in die Vulkanische Hocheifel reichte, ging es weiter. Am Fuße des Berges ging die Wanderung durch das Lampertstal bis zu einer Infotafel mit einem Hinweis, das 100 Meter seitwärts ein sogenanntes Schluckloch ist, in das der Bach ins Karstgestein verschwindet. Am Ahruferweg angekommen führte der Weg weiter bis zum Schaufbach und durch schöne Wiesenauen vorbei an der Ripsdorfer Mühle zurück nach Ripsdorf zur Einkehr.
So ging der 20 Kilometer lange Rundweg bei herrlichem Wetter zu Ende. Alle waren sich einig, dass sie viele neue Eindrücke der schönen Eifel mit nach Hause genommen haben.
