Einsegnung auf dem Friedhof Bonner Straße
Urnen-Anlage erweitert
Meckenheim. Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Während die traditionelle Erdbestattung an Bedeutung verliert, wollen sich viele Bürgerinnen und Bürger nach ihrem Ableben einäschern und in einer Urne beisetzen lassen, nicht zuletzt, um ihren Angehörigen eine aufwendige Grabpflege zu ersparen. Die Stadt Meckenheim kommt diesem wachsenden Bedürfnis unter anderem mit einer Urnenwand-Anlage auf dem alten Friedhof an der Bonner Straße nach. Diese vor zwölf Jahren mit 28 Würfeln errichtete und in den folgenden Jahren stetig ergänzte Wand hat jetzt eine erneute Erweiterung um 14 auf nunmehr 126 Würfel erfahren. Nach der Einsegnung durch die evangelische Pfarrerin Iris Gronbach und den katholischen Pfarrer Franz-Josef Lausberg übergab der Erste Beigeordnete der Stadt Meckenheim, Hans Dieter Wirtz, die neue Urnenwand offiziell ihrer Bestimmung.
„Wie eine Gesellschaft mit ihren Toten umgeht, sagt sehr viel über den Zustand und die innere Haltung der Menschen aus. Insofern ist es wichtig, würdige Orte der Erinnerung an die Toten zu schaffen“, so der Erste Beigeordnete Wirtz. Die beiden Geistlichen verwiesen auf die sich ständig verändernde Totenkultur und sprachen von der Urnenwand als einem würdigen Ort der Trauer, des Trostes und der Erinnerung. „Hier werden die Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden.“
Die Erweiterung passt sich harmonisch in das Gesamtbild ein: Die Urnenwand befindet sich gegenüber der Trauerhalle unmittelbar vor der Außenmauer des Friedhofes. In jedem ihrer 14 Würfel finden jeweils vier Aschekapseln Platz. In der Regel werden diese Kapseln jedoch in einer so genannten Überurne beigesetzt. Je nach Größe und Form der Überurne rechnet man mit einer durchschnittlichen Belegung von zwei Urnen je Würfel. Wie bei einem Urnengrab werden auch in einem solchen Würfel üblicherweise Familienangehörige und keine „Fremden“ zusammen bestattet. Nach der Friedhofsgebührensatzung kostet der Erwerb des Nutzungsrechtes für einen dieser Würfel bislang 1.851 Euro. Die Nutzungsdauer beträgt 20 Jahre.
Pressemitteilung
Stadt Meckenheim
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