Allgemeine Berichte | 22.10.2021, 15:26 Uhr

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Linz/Bad Hönningen-Unkel/Rheinbreitbach

Veranstaltungsreihe „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Region. Die Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde setzt die Veranstaltungsreihe „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland am 2. und 4. November fort.

Judenhut, Jungfrauen, Ecclesia & Synagoge

Judenhut, Jungfrauen, Ecclesia & Synagoge - Christliche Bildkunst im Schatten von Abgrenzung und offenem Judenhass - Bildimpulse & Gespräch mit Oliver Weidermann, Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Rheinland Süd im Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus in Linz am Dienstag, 2. November um 19.30 Uhr.

Einst eine jüdische Sekte am Rande des römischen Weltreichs, pflegte das Christentum über Jahrhunderte mit seiner älteren jüdischen Schwesterreligion ein fruchtbares, oft aber auch ein furchtbares Nebeneinander. Dies schlug sich auch in der christlichen Bildkunst nieder: Neben wertschätzenden Abbildungen brachte sie auch Bildpolemiken wie die Nebeneinanderstellung von sehender Ecclesia & blinder Synagoge und von klugen & törichten Jungfrauen hervor - von offenem Hass wie der sog. „Judensau“ an mittelalterlichen Kirchen ganz zu schweigen. Selbst in den Weihnachtskrippen wurden ab dem 4. Jh. mit „Ochs und Esel“ antijüdisch gedeutete Bildmotive eingefügt. Wie kam es zu diesen Bildmotiven - und wie können wir heutzutage mit dem schwierigen Erbe umgehen? Es wird um eine vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, 12 Uhr, Tel. (0 26 44) 18 60 bzw. trinitatis-linz@online.de gebeten, da Kontaktlisten geführt werden müssen, aber man ist auch ohne Anmeldung willkommen. Der Eintritt ist frei.

Besuch der Synagogengemeinde Bonn

Besuch der Synagogengemeinde Bonn mit einem Gespräch mit der Vorsitzenden Frau Dr. Margaret Traub am Donnerstag, 4. November.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die jüdische Gemeinde Bonn reorganisiert. In einem provisorisch hergerichteten Betraum in der Quantiusstraße fanden ab 1947 wieder Gottesdienste statt. Nachdem die Stadt Bonn der jüdischen Gemeinde zuvor ein Grundstück zur Verfügung gestellt hatte, wurde 1958 in der Wörthstraße - 1977 umbenannt in Tempelstraße - die neue Bonner Synagoge errichtet.

Heute ist es eine sog. Einheitsgemeinde, die von einem Kantor aus Antwerpen betreut wird. Wenn es die Corona-Situation zulässt, fahren wir gemeinsam hin. Die Abfahrt ab Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus in Linz ist um 16.15 Uhr. Die Gruppe wird um 17 Uhr in der Synagoge erwartet.

Eine vorherige Anmeldung bis 29. Oktober ist notwendig unter: trinitatis-linz@online.de oder Tel. (0 26 44) 18 60. Der Personalausweis ist mitzubringen.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Imageanzeige
Kirmes in Miesenheim
VK Sonntag 11.10.26
Anzeige
Imageanzeige "Der nächste Sommer kann kommen"
Empfohlene Artikel
Die Frauen Union Grafschaft mit dem Landtagsabgeordneten Guido Orthen bei der Mitgliederversammlung. Foto:privat
28

Grafschaft. Bei ihrer Mitgliederversammlung konnte die Frauen Union Grafschaft den CDU-Landtagsabgeordneten Guido Orthen begrüßen. In einem ausführlichen Bericht informierte er die anwesenden Frauen über seine neue Arbeit im rheinland-pfälzischen Landtag und aktuelle politische Entwicklungen in Mainz und Berlin.

Weiterlesen

Gewinnspiel Maifeld live
28

ANZEIGE - BLICK aktuell verlost 2 x 2 Tickets für die Veranataltung von „Maifeld Live“ am 24. Oktober im Forum Polch. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Beschädigungen am Rückhaltebecken. Foto: Stadtverwaltung / Jörg Beier
15371

Zudem wurde eine Menge Müll im Becken zurückgelassen

Ahrtal: Hochwasserrückhaltebecken in Gimmigen von Unbekannten beschädigt

Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.

Weiterlesen