Katholische Frauengemeinschaft „St. Luzia" Löf feierte Maiandachten
Verbindung von Tradition und Jetztzeit
Löf. Die katholische Frauengemeinschaft Löf gestaltete, wie schon lange Jahre im Monat Mai, eine festliche Marienandacht in der St. Luzia Kirche in Löf. Maria gilt in der katholischen Tradition als erste und schönste Blüte der Erlösung, als „Frühling des Heils". Die Mariensymbolik des Monats Mai ergibt sich aus dem farbenprächtigen Aufblühen der Natur in diesen Wochen. Maria, die Mutter Jesu, auch Gottesmutter genannt, wird in Andachten besonders verehrt, weil sie die erste Glaubende ist. Damit ist sie sozusagen das Urbild der Kirche. Ohne ihr Ja zu Gottes Plan wäre die Heilsgeschichte anders verlaufen. Doch Maria hat sich auf Gott eingelassen. Sie hat dem Engel geantwortet: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe, wie du es gesagt hast." So wurde es auch den Kommunionkindern erklärt, die nach der Beteiligung am Fastenessen nun auch zur Maiandacht gekommen waren. Angelehnt an das Jahresthema der kfd, stand die Maiandacht unter dem Thema: „In Mut und Vertrauen mit Maria auf dem Weg des Glaubens“ und wurde umrahmt von Alphornbläsern, einem Solotrompeter, der Frauenschola Löf mit dem Organisten Albrecht Gietzen. Nach dem wundervollen Sound einer Gruppe Alphornbläser zu Beginn der Andacht, erklang das beliebte Marienlied „Im Maien hebt die Schöpfung an, zu blühen und singen“ in der gut besuchten Kirche. „Mit dem bedingungslosen „Ja“ von Maria hat sie einen Weg begonnen, der bis in unsere Zeit führt und heute von uns fortzusetzen ist. Wir sind dabei nicht alleine unterwegs. So wie Maria Jesus auf seinem Lebensweg begleitet hat, können wir darauf vertrauen und hoffen, dass sie auch bei uns ist in unsererGemeinde und Anteil nimmt an Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Freuden“, so hieß es in der Einführung zur Andacht. Zum Thema des Glaubensweges war außerdem vor dem Altar ein gestalterisches Element zu sehen. Außerdem wurden die Kinder mit einer kindgemäßen Lesung angesprochen und haben sich auch selbst miteingebracht. Eine Erfahrung für die Organisatoren, die Hoffnung auf Zukunft macht. Durch den Einsatz vieler Ehrenamtler war es alles in allem eine Maiandacht, die die Herzen berührt hat von den Texten, sowie von der musikalischen Gestaltung her, vor allem durch den Beitrag der Alphornbläser und der Orgelbegleitung des Trompeters. Erfreulicherweise waren Viele nach der Andacht der Einladung zur Begegnung ins Pfarrheim gefolgt und die vorbereitete Erdbeerbowle fand reißenden Absatz. Eine weitere Maiandacht fand an einem anderen Tag im Rahmen des Seniorennachmittages in der frisch renovierten Kapelle auf dem Kergeshof statt. Die Kapelle konnte die 30 Besucherinnen nicht alle aufnehmen, sodass einige Frauen auf Bänken vor der Kapelle Platz genommen hatten. „Mit Maria auf dem Weg des Glaubens“, lautete das Thema, das mit schönen Texten und Liedern angesprochen wurde. Auch hier gab es hinterher eine Einkehr, diesmal leider wegen des unsicheren Wetters nicht im Garten, sondern in einer großen Garage. Hier gab es Kaffee und Kuchen und vor allem wurde Gemeinschaft gelebt mit vielen Gesprächen. Dies alles kann jedoch nur geschehen, wenn Viele gemeinsam mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz etwas bewegen. Denn wo Glauben gelebt wird, kann in Mut und Vertrauen die Zukunft angegangen werden.
