Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen
Verdiente Mitglieder geehrt
Höhr-Grenzhausen. Die Freiwillige Feuerwehr und der Verein zur Förderung der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen hatten ihre Jahreshauptversammlung. Wehrführer Frank Kauert begrüßte alle Anwesenden, darunter Verbandsgemeindebürgermeister Thilo Becker, Stadtbürgermeister Michael Thiesen, die Alterskameraden, die Vereinsmitglieder, die Jugendfeuerwehr und Wehrleiter Claus Hattenbach. Nach der Totenehrung, bei der an den Verstorbenen Walter Knop gedacht wurde, wurde das Wort an die Gäste gegeben.
Becker bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleisteten Stunden und für das Engagement. Er blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben der Indienststellung des Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) bei der Feuerwehr Hilgert, der stetigen Verbesserung der Ausrüstung und dem hohen Ausbildungsstand kann Becker auf eine sehr gut funktionierende Feuerwehr blicken.
Er konnte sich selbst ein Bild von der Schlagfertigkeit beim Scheuenbrand im Friedrich-Corzilius-Weg im August des vergangenen Jahres machen. Hier konnte durch schnelles und gezieltes Einsetzen von Mannschaft und Gerät Schlimmeres verhindert werden. Auch als Verbandsbürgermeister Becker nach Weihnachten einen Anruf erhielt und über den schweren Unfall Richtung Hillscheid informiert wurde, machte er sich persönlich ein Bild vor Ort von der Lage.
Auch galt sein Dank der Brandschutzerziehung um das Team von Andreas Höwer. Diese Arbeit und die vielen Stunden werden oft nicht gesehen, da die Termine oft in den Vormittagsstunden liegen. Er bedankte sich auch im Namen von Sachbearbeiter Wolfgang Brüssow und dem Verbandsgemeinderat und sicherte den Feuerwehren der Verbandsgemeinde weiterhin seine volle Unterstützung zu.
Stadtbürgermeister Thiesen schloss sich den Worten seines Vorredners an. Er bedankte sich bei allen Beteiligten an dieser Stelle, da er die wenigsten im laufenden Verwaltungsbetrieb sieht und ein Wort mit ihnen Wechseln könne, so Thiesen. Er freute sich, dass die Jugendfeuerwehr gut vertreten war und würde sich freuen, wenn sich mehr junge Menschen sich für dieses spannende Hobby finden würden.
Hattenbach fasste kurze die Geschehnisse auf Verbandsgemeinde-Ebene zusammen. Insgesamt wurde in der Verbandsgemeinde 83 Mal ausgerückt. Auch wurden mit dem Gerätewagen Atemschutz und dem Messfahrzeug bei einigen Übungen und Einsätzen innerhalb des Kreises und darüber hinaus die örtlichen Feuerwehren unterstützt.
Die Jugendfeuerwehr berichtete, vorgelesen von Celine Wenig, dass die zehn Jugendlichen an vielen Terminen und Turnieren auf Kreisebene teilgenommen haben. Die Jugendlichen bedankten sich bei allen Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen und für die investierte Zeit.
3900 Stunden
Wehrführer Frank Kauert eröffnete seine Rede mit einigen Zahlen und Fakten. Rund 3900 Stunden wurden neben Aus- und Weiterbildung im Jahr 2015 von 31 Feuerwehrmännern und vier Feuerwehrfrauen geleistet. Das Durchschnittsalter liegt bei 38 Jahren. Insgesamt wurden sie zu 77 Einsätzen alarmiert, wovon nur wenige mit größerem Sachschaden oder tödlichem Ausgang verbunden waren. Wehrführer Kauert bedankte sich bei der Verbandsgemeinde, der Stadt und der Wehrleitung für das stets offene Ohr und die Unterstützung.
So konnten bei dieser Versammlung wieder verdiente Feuerwehrangehörige für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt werden. Jens Thiel und Marcus Mengelkoch traten bereits 1990 in die Feuerwehr ein und sind bis heute fester Bestandteil der Mannschaft. Neben einem Blumenstrauß von der Verbandsgemeinde wurde eine Anstecknadel mit Urkunde und einem kleinen Präsent überreicht.
Per Handschlag verpflichtet
Torin Heinz und Adrian Eiser haben den Weg zur Feuerwehr Höhr-Grenzhausen gefunden und wurden zum Dienst per Handschlag verpflichtet. Miriam Wenig, Peter Bourger und Timo Mayer wurden zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise -frau ernannt. Patrick Barbanus wurde als Gruppenführer bestellt und zum Brandmeister ernannt.
Vereinsvorsitzender Thomas Kosel begann gerade mit seinem Bericht, als er vom Alarmton der Funkmeldeempfänger unterbrochen wurde. „Feuer mit Menschenrettung“ meldete die Rettungsleitstelle in Montabaur. So eilten die 33 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen zu den Gerätehäusern.
Die Jugendfeuerwehr wurde dankenswerterweise von den verbleibenden Bürgermeistern und den Alterskameraden betreut und nach Hause gebracht.
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