Neonazi-Prozess am Landgericht in Koblenz
Verfahren nach zwei Verhandlungstagen ausgesetzt
Koblenz. Der kürzlich neu gestartete Prozess im Fall des „Aktionsbüros Mittelrhein“ wird in diesem Jahr nicht mehr fortgesetzt. Die Hauptverhandlung durch die derzeit mit der Sache befasste Strafkammer wurde wegen einer Besetzungsrüge ausgesetzt heißt es in einer Mitteilung des Landgerichts. Das Präsidium des Landgerichts werde demnach die aufgeworfenen Besetzungsfragen zeitnah klären. Insgesamt waren für das Verfahren insgesamt 90 Verhandlungstermine angesetzt.

Klingt für juristische Laien so, als wäre das jetzt eine längere Pause. Tatsächlich bedeutet das, dass der Prozess zum zweiten Mal geplatzt ist und komplett von vorne beginnen muss.