Allgemeine Berichte | 06.03.2020, 16:34 Uhr

Erstes Koblenzer Cinefest

Verloren geglaubte Schätze des deutschsprachigen Filmerbes

Von Donnerstag, 19. bis Sonntag, 22. März

Koblenz. Seit dem Jahr 2018 treffen sich regelmäßig Akteure der Koblenzer Filmszene, um sich über ihre Ideen und Projekte auszutauschen, zu informieren und von gegenseitigem Know-How zu profitieren.

Aufgrund der zahlreichen in Koblenz stattfindenden Veranstaltungen im Bereich Kino und Film kristallisierte sich nach einiger Zeit die Dachmarke der „Filmstadt Koblenz“ heraus. Aus einer dieser Kooperationen, zwischen Bundesarchiv, Odeon-Apollo-Kino und Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz, entsteht nun neu das 1. Koblenzer Cinefest vom 19. bis 22. März.

Viele ältere Filme des 20. Jahrhunderts sind vergessen, verloren oder verschollen. Das Bundesarchiv und CineGraph Hamburg wirken dem entgegen und veranstalten in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen seit 2004 jährlich das „cinefest“ in Hamburg. Auf diesem internationalen Festival werden bekannte und vergessene Filmklassiker präsentiert, die im Anschluss auf Tournee in ausgewählte andere Städte gehen.

Vom 19. bis zum 22. März wird ein Teil des „cinefest“-Programms erstmals auch in Koblenz gezeigt. Das Bundesarchiv, das Odeon-Apollo-Kinocenter und das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz möchten auch in der Stadt verloren geglaubte Schätze des deutschsprachigen Filmerbes präsentieren. Alle acht gezeigten Filme waren Teil des Hamburger „cinefest“ Programms 2016 unter dem Motto „Gebrochene Sprache. Filmautoren und Schriftsteller des Exils“.

Mit der künftig regelmäßigen Ausstrahlung historischer Filme soll das kulturelle Leben in der Stadt Koblenz weiter bereichert und ein Beitrag zur lokalen Filmszene geleistet werden. Das Cinefest in diesem Jahr bildet dazu den Auftakt.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

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