2. Bürgerinformationstag „Sunndach an der Platt“
Verschiedene Projekte und Ideen vorgestellt
Hatzenport. Nach dem schönen und interessanten Dorfmoderationstag im Januar 2015 organisierte das Hatzenporter Moderationsteam den 2. Bürgerinformationstag „Sunndach an der Platt“, um die Arbeit des letzten Jahres rund um die aus den Arbeitskreisen erwachsenen Projekte zu präsentieren. Es lohnte sich für Hatzenporter Bürger und Interessierte in der Alten Abfüllhalle zu erscheinen. Neben der umfassenden Information über den Stand der Dorferneuerung konnten den Besuchern wiederum viele – vor allem von den Mitgliedern der Chorgemeinschaft gespendete - Debbekoche mit Apfelmus, dazu Hatzenporter Wein, Apfelwein und andere Getränke, angeboten werden. Nach Begrüßung und Einstieg durch Ortsbürgermeister Albrecht Gietzen, informierte Irmgard Schröder über die Aufgaben des Moderationsteams und über die Aktivitäten des Dorfmoderationsteams im vergangenen Jahr. Dazu gehörten vor allem der Start der Ehrenamtsbörse mit der Anlaufstelle bei Mandy Hentschel, der Einsatz der Hatzenporter Platt‘ auf dem Dattel und beim Sunndach an der Platt‘, und die Konzeptentwürfe zum Leerstand, zur Friedhofsgestaltung und zum Hatzenporter Hof. Eva-Maria Bach und Albrecht Gietzen stellten in Dialogform die letztgenannten Konzeptentwürfe anhand der Skizzen, Zeichnungen und Darstellungen an den Moderationswänden vor. Unmittelbar dazu konnten die Bürger ihre Fragen formulieren oder Anregungen einbringen. Von Belang waren für einige Besucher die technisch umsetzbaren Möglichkeiten der vorgestellten Ideen, andere äußerten sich anerkennend über das Engagement zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Das Moderationsteam zeigte sich offen für weitere Ideen und Gespräche. Von Interesse waren zum Beispiel Nachfragen bei den älteren Mitbürgern, wie wohl Hatzenporter Flurnamen oder Quartiersnamen wie Bös, Schweiz oder Auf dem Spähnel, Auf dem Dolling zustandekamen. Eine interessante und mustergültige Erklärung lieferte Hans-Peter Schössler auf die Frage, wie der Dattel zu seinem Namen kam: Seine Nachforschungen auf eigenem Grund und Boden lassen nur den Schluss zu, dass ein Herr Dattel dort im 16. Jahrhundert sein Auskommen hatte! Nachdem die rund 60 Besucher aufmerksam den Erläuterungen gefolgt waren, unterhielten sie sich angeregt beim Mittagessen an der Platt‘ und noch einige Zeit danach über die Hatzenporter Neuigkeiten.
