Gemeinsamer Projekttag von Kreisverwaltung Cochem-Zell und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz
Verwaltungsmodernisierung sowie -digitalisierung in Theorie und Praxis
Kreis Cochem-Zell. Im Rahmen der Digitalisierung ergeben sich große Herausforderungen sowie auch damit einhergehende Chancen für kommunale und staatliche Behörden. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell nimmt hier seit Jahren eine Vorreiterrolle ein, so zum Beispiel innerhalb des Projektes „Modellkommune E-Government“ sowie damit einhergehenden Vorhaben und Aktivitäten. In diesem Zusammenhang sind neben technologischen auch gesellschaftliche, rechtliche sowie organisatorische Veränderungen und Trends zu beachten. Ebenso ist die Digitalisierung nicht isoliert zu betrachten, sondern im Gesamtzusammenhang der Modernisierung und Weiterentwicklung der Verwaltung voranzutreiben. Hierzu gehören auch Aspekte der interkommunalen Zusammenarbeit sowie eine fachübergreifende Sichtweise. Insofern empfiehlt es sich hier, das Thema ganzheitlich und konzeptionell sowie unter Einnahme verschiedener Perspektiven anzugehen. Das macht die Kreisverwaltung bereits seit einigen Jahren erfolgreich. Hierzu gehört es auch, Sichtweisen und Erkenntnisse aus Lehre und Wissenschaft in die Verwaltungspraxis zu integrieren. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Kreisverwaltung auch eng mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz zusammen.
Auch dort werden seit einigen Jahre in verstärktem Umfang digitale und organisatorische Kompetenzen vermittelt. Es hat sich herausgestellt, dass Theorie und Praxis hier gegenseitig erheblich voneinander profitieren können: Eine „Win-Win-Situation“ für beide Seiten!
Vor diesem Hintergrund war auch bereits Landrat Schnur an der Hochschule zu Gast, um den Studierenden dort seine Sichtweise zur Digitalisierung darzulegen. Ebenso wurden und werden Bachelorthesen verfasst, die sich kritisch und konstruktiv mit der Digitalisierung sowie diesbezüglichen Strategien im Landkreis Cochem-Zell auseinandersetzen. Auch gemeinsame Projekttage wurden organisiert, an denen man sich zusammen mit den aktuellen Themen und Fragestellungen im Bereich der Digitalisierung sowie damit einhergehend auch der Informationssicherheit auseinandersetzt.
In der letzten Woche fand wieder eine Gruppe interessierter Studierender unter Leitung ihrer Dozenten Frank Lenz und Frank Regnier ihren Weg nach Cochem. Auch hier wurde das Thema fachübergreifend angegangen. Michael Kaspers und Selina Höllen von der Kreisverwaltung berichteten über die bisherige Erfolgsgeschichte im Bereich E-Government im Landkreis Cochem-Zell sowie die diesbezügliche Vorreiterrolle der Kreisverwaltung in Rheinland-Pfalz.
Julia Kaboth gab den Studierenden sowie ihrem Dozententeam hingegen einen Einblick in das innovative Projekt „Smarter Weinberg“. Die Studierenden waren sehr angetan von den hier präsentierten Best-Practices. Daran anschließend arbeiteten die Studierenden im Rahmen verschiedener Workshops in Kleingruppen an innovativen Ideen und konzeptionellen Vorschlägen zur weiteren und nachhaltigen Umsetzung der digitalen Transformation im Landkreis Cochem-Zell.
Hierbei wurden sie im Bereich von Organisationsmanagement und strategischen Erwägungen von der Fachexpertise ihres Dozenten Frank Lenz unterstützt. Dozentenkollege Frank Regnier brachte hingegen seine Kompetenz im Bereich der Informationstechnologie sowie der Informationssicherheit ein. Die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge wurden sodann an Michael Kaspers in der Hoffnung übergeben, dass diese einen Grundstein für eine weitere erfolgreiche Vorgehensweise im Bereich Verwaltungsmodernisierung und -digitalisierung im Landkreis bilden können.
Am Ende des Projekttages zeigten sich alle Beteiligten erfreut über die erfolgreiche Zusammenarbeit und die gemeinsam erarbeiteten Ansätze. So herrschte Einigkeit darüber, dass vergleichbare Projekte und Workshops sowie ein regelmäßiger Austausch zwischen Verwaltung und Hochschule auch in Zukunft durchgeführt werden sollen.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Cochem-Zell
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