Klassentreffen nach 60 Jahren Einschulung in der „Sürsch“
Viel zu erzählen beim geselligen Zusammensein
Rheinbach. 60 Jahren nach ihrer Einschulung am 17. April 1963 (Kath. Volksschule Neukirchen, Landkreis Bonn) trafen sich die ehemaligen I-Dötzchen zu einem netten, geselligen Zusammensein. Unter der Organisation von Dieter Bauerfeind und Hermann-Josef Rheindorf trafen sich die Ehemaligen im Gasthof „Merzbacher Hof“ in Merzbach. Bevor es zum Essen ging, wurde zur Freude der Anwesenden aus dem alten Schulbuch von 1963 vorgetragen, das damals von Schulleiter und Lehrer Davids geführt wurde.
Und dann begann das Stühlerücken, denn man hatte sich viel zu erzählen.
Erste Lehrerin der damaligen Klasse war Maria Pönsgen, die ununterbrochen von 1928 bis 1953 an der Schule als Lehrerin tätig war. 1963 wurden 12 Mädchen und 16 Jungen aus der damaligen Gemeinde Neukirchen eingeschult.
Weimar zu Gast in Merzbach
Teilgenommen an den Klassentreffen hatten 21 ehemalige Schülerinnen und Schüler.
Die weiteste Anreise hatte Karl Bauerfeind, der aus Weimar angereist war. Trotz oder wegen der vielen Gegebenheiten wie Lehrermangel, Kurzschuljahre, Veränderung der Volksschule zur heutigen Hauptschule, alle Mädchen und Jungen absolvierten eine solide Ausbildung. Elektriker, Ingenieur, Krankenschwester, Lehrer, Kauffrau, Handwerkermeister, Koch und viele Berufe mehr findet man unter den ehemaligen I-Dötzchen. Die meisten ehemaligen I-Dötzchen leben auch heute noch in der Stadt Rheinbach.
Bis in den späten Abend wurden noch so manche Anekdoten aufgefrischt, bevor man den Heimweg antrat. Alfred Eich
