Die Winter-Ferienbetreuung an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl wird erneut sehr gut angenommen

Vielfältiges Freizeitprogrammgepaart mit individuellen Lernangeboten

Vielfältiges Freizeitprogramm
gepaart mit individuellen Lernangeboten

Neben der Option, in die schuleigene Turnhalle zu gehen, gab es in der Woche auch zwei Ausflüge, die bei den Kindern hervorragend ankamen.Foto: privat

Meckenheim-Merl. Seit mehreren Monaten dürfen die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl wieder am regelmäßigen Präsenzunterricht teilnehmen. Die Auswirkungen des coronabedingten Distanz- oder Wechselunterrichts sowie der vorübergehenden kompletten Schulschließung sind aber leider immer noch spürbar.

Lernrückstände sind zwangsläufig entstanden. Mit großem Elan wird in Merl daran gearbeitet, diese Rückstände zu verkleinern und die Wissenslücken Stück für Stück abzubauen. So wurden, neben den zusätzlichen Lernangeboten im Unterricht, bereits in den vergangenen Schulferien immer wieder Betreuungsangebote an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl angeboten. Auch in den Winterferien konnte die „Extrazeit zum Lernen“ durchgeführt werden.

Ferienbetreuung

wird zum Dauerbrenner

Zwischen dem 03.01.2022 und dem 07.01.22 konnten zwölf Schülerinnen und Schüler der GGS in die Schule kommen, um gemeinsam zu lernen, aber auch ganz viel zu spielen und tolle gemeinsame Erlebnisse zu erfahren.

Matthias Hünerbein, Betreuer während der Ferienzeit und zuständig für den Sportunterricht an der GGS, ist vom Konzept der Ferienbetreuung überzeugt: „Die Ferienmaßnahme war eine gelungene Mischung aus Lernzeit und sportlichen Herausforderungen. Die Kinder konnten sich vielseitig ausprobieren und sich weiterentwickeln. Egal ob in der Lernzeit, die auch digitale Medien beinhaltete, oder sportlich beim Eislaufen und Schwimmen. Wir blicken mit viel Freude auf die Zeit zurück und nehmen tolle Erfahrungen und Erlebnisse mit. Wir möchten uns bei allen bedanken, die diese „Extrazeit zum Lernen“ ermöglicht haben.“

Der Tag startete für die Schülerinnen und Schüler immer mit einer längeren individuellen „Schuleinheit“. Hierbei wurden die Kinder tatkräftig von Matthias Hünerbein und Raphael Dreßler in den Fächern Mathematik und Deutsch unterstützt. Gegen 09:30 Uhr stand eine kleine Frühstückspause zur Stärkung auf der Agenda, damit anschließend noch bis etwa 10:30 Uhr gelernt werden konnte.

Ausflüge als Highlight

Im Anschluss an die Lerneinheit folgte täglich ein üppiges Sport- und Bewegungsprogramm. Mittags gab es für jedes Kind ein warmes Mittagessen. Im Anschluss an das Mittagessen hatten die Kinder noch die Möglichkeit, den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen, ehe sie um 14 Uhr wieder abgeholt wurden.

Neben der Option, in die schuleigene Turnhalle zu gehen, gab es in der Woche auch zwei Ausflüge, die bei den Kindern hervorragend ankamen. So wurde an einem Tag die Eissporthalle in Troisdorf besucht. Für den Großteil der acht Kinder war dies die erste Erfahrung, mit Schlittschuhen über das Eis zu gleiten. „Für uns alle war das ein spannender und ereignisreicher Tag, der natürlich viel zu schnell vorbei war“, blickt Matthias Hünerbein zurück.

Beim zweiten Ausflug änderte sich der Aggregatzustand: vom Eis zum Wasser. Die Kinder kamen in den Genuss, mit ihren Betreuern das Monte Mare zu besuchen. In den drei Stunden des Aufenthalts wurde nach Lust und Laune gerutscht, getaucht und geschwommen. Anschließend wurde sehr glücklich, aber auch sehr müde, die Heimreise nach Merl angetreten.

Finanziert wurde dieses Projekt durch das Programm des Landes NRW „Aufholen nach Corona“, Frau Meyer zu Drewer sorgte für die Bezahlung des warmen Mittagessen und eine großzügige Geldspende des Lions Club Bonn-Rhenobacum-Meckenheim ermöglichte die beiden tollen Ausflüge zur Eissporthalle und zum Schwimmbad.