Mit Kölsch-Rock und den Uedelhovener Dorfmusikanten
Vier Tage Großkirmes in Wormersdorf
Wormersdorf. Gleich zweimal gab’s in diesem Jahr einen Fassanstich auf der Kirmes in Wormersdorf: Am Freitag bei der offiziellen Kirmeseröffnung durch den Vizebürgermeister Claus Wehage und Ortsvorsteher Klaus Beer, und am Samstag, quasi zum Start in das Oktoberfest im Festzelt, durch das Prinzenpaar der bald beginnenden Karnevalssession, Jürgen und Claudia Nohles. Dabei zeigte der künftige Karnevalsprinz schon mal seine Qualitäten: Zum Fassanstich benötigte er nur einen kräftigen Schlag!
„Wir wollten die Kirmes wieder an vier Tagen veranstalten“, erläuterte Karl-Peter Werres, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde und Gönner des SV Wormersdorf“. Dazu hatten sich die Macher im Vorstand so einiges ausgedacht, und bis zu 60 fleißige Helferinnen und Helfer arbeiteten vor dem Start und während der Festtage unermüdlich, um „ihren“ Wormersdorfern und den vielen Gästen aus dem Umland im „Land der Liebe“ eine schöne Kirmes zu bieten. So gab es ein Kinderkarussell, eine Schiffschaukel, eine Wurfbude sowie einen Autoscooter. Für die Kinder gab es zudem reichlich Freifahrten für das Karussell.
Kölsch-Rock meets Robbie Williams
Nachdem unter Mithilfe der Kindergartenkinder der Paias seinen Platz im Kirmesgeschehen gefunden hatte, startete die erste Attraktion im Festzelt.
Die Gruppe F!ASKO begeisterte mit Kölsch-Rock zum Mitsingen. Anschließend zelebrierte „Sir Williams“ eine „Robbie Williams-Tribute Show“. Hier hätten sicher ein paar Besucher mehr kommen können.
Mit Dirndl und Lederhose auf dem Oktoberfest
Spielte sich das Sebbeschrömturnier ab Samstagmittag etwas versteckt im Hintergrund ab, so füllte sich zum späteren Nachmittag allmählich das weiß-blau geschmückte Festzelt. Der Förderverein hatte zum Oktoberfest geladen. Und viele Gäste kamen entsprechend gewandet: Die Dame im Dirndl, der Herr im karierten Hemd und zünftigen Lederhosen. Mit dem Fassanstich durch den künftigen Karnevalsprinzen und den ersten Melodien der Uedelhovener Dorfmusikanten startete das Oktoberfest mit Oktoberfestbier und typischen bayerischen Schmankerln. Sechs Stunden lang präsentierten die 20 Musiker und Musikerinnen aus der Eifel bekannte Melodien von den Egerländern, den Oberkrainern oder auch moderne Tanzmusik.
Sonntag ist Familientag
Traditionell ist der Sonntag als Familientag angelegt. Nach einer heiligen Messe im Festzelt, gehalten von Pfarrer Franz-Josef Steffel, und dem anschließenden Frühschoppen starteten dann eine Kinderolympiade und das Tauziehen nach dem Motto „Wormersdorf zieht an einem Tau“. Für den späteren Nachmittag war die Vorstellung des Kinderprinzenpaares vorgesehen.
Wer sich den Montag noch freihalten konnte, ließ sich die Erbsensuppe schmecken oder verputzte ein paar knusprige Reibekuchen. So manch einer konnte beidem nicht widerstehen. Für die Senioren gab es Kaffee und Kuchen, ab 65 Jahre gratis.
Für den Paias ging dann seine gemütliche Kirmeszeit vorbei. Verurteilt und verbrannt, da gab es kein Entkommen. RFW
Zünftig ging’s zum Oktoberfest, mit Dirndl und Lederhose.
Ein kräftiger Schlag reichte dem künftigen Prinzen Jürgen Nohles, und das Fass war angeschlagen. Fotos: -RFW-
Bei den Kindern noch immer beliebt – die gute alte Schiffschaukel.
