Allgemeine Berichte | 17.08.2017, 15:46 Uhr

Familienbildungsstätte im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr

Vierteilige Schulung für ehrenamtliche Betreuer

Ab Mittwoch, 6. September um 18 Uhr

Bad Neuenahr. Menschen beistehen und ihnen das Leben trotz Alter, Krankheit oder Behinderung lebenswert machen, das wollen Männer und Frauen, die sich in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf eine rechtliche Betreuung vorbereiten.

Die vierteilige Schulung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer startet am Mittwoch, 6. September um 18 in den Räumen der Familienbildungsstätte im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr, Weststraße 6. Die Veranstaltungsreihe des Betreuungsvereins der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region im Diakonischen Werk und des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – in Kooperation mit der Familienbildungsstätte richtet sich vor allem an Menschen, die ehrenamtlich eine gesetzliche Betreuung führen oder führen wollen – egal ob als Familienangehöriger oder aus sozialem Engagement.

Unter der Anleitung von Uwe Moschkau vom Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region e.V. und Ralph Seeger vom Betreuungsverein des SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. – geht es um alle Themen rund um die Betreuung, wobei auch Fallbeispiele den Sachverhalt veranschaulichen.

Das Betreuungsverfahren

In der Einführungsveranstaltung am Mittwoch. 6. September wird die Runde über „Das Betreuungsverfahren“ sprechen.

Vermögenssorge

Am Mittwoch, 13. September wird zwischen 18 und 20 Uhr die „Vermögenssorge“ thematisiert. Da stellt sich unter anderem die Frage, was ein Betreuer tun soll, taucht erst nach der Abgabe des Vermögensverzeichnisses eine Geldanlage oder Lebensversicherung auf beziehungsweise was zu tun ist, ist der Betreute zu einer Quittierung einer Barauszahlung nicht mehr in der Lage.

Die Gesundheitssorge

„Die Gesundheitssorge“ steht im Zentrum des Abends am Mittwoch, 20. September. Der Betreuer muss wissen, was zu tun ist, werden Krankenhausbehandlung und Krankenhausaufenthalt vom Betreuten abgelehnt.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht

Ebenfalls im Mehrgenerationenhaus treffen sich die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer wieder am Mittwoch, 27. September um 18 Uhr, wenn „Das Aufenthaltsbestimmungsrecht“ auf dem Stundenplan steht. Zum Abschluss werden Uwe Moschkau und Ralph Seeger den Teilnehmern diverse Unterlagen mit praktischen Tipps zur Führung einer Betreuung an die Hand geben.

Auch nach der Schulung stehen die beiden Betreuungsvereine den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer beratend und helfend zur Seite. Jeder, der sich für die Übernahme einer ehrenamtlichen Betreuung interessiert, kann sich mit einem der beiden Betreuungsvereine in Verbindung setzen: SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V.; Tel. )0 26 41) 20 12 78, www.skfm-ahrweiler.de.

Betreuungsverein der Evangelischen Kirchengemeinden in der Rhein-Ahr-Region im Diakonischen Werk, Tel. (0 26 41) 32 83, www.betreuungsverein-ahrweiler.de.

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