Schützen ehrten Wilhelm Ippendorf mit großem Zapfenstreich
Vom Ersten zum Ehrenbrudermeister
Erster Brudermeister war 44 Jahre im Amt
Wachtberg-Niederbachem. Mit einer selten stattfindenden Ehre wurde der ehemalige erste Brudermeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Niederbachem am ersten Aprilwochenende geehrt. Nur zu besonderen Anlässen wird der Große Zapfenstreich gespielt. Ein besonderer Anlass war es in jedem Fall, denn Wilhelm Ippendorf gehört wohl zu den Ehrenamtlern mit dem längsten Atem in Wachtberg. Vor über 50 Jahren ist er bei den Schützen in den Verein gekommen. In dieser Zeit war er 44 Jahre lang Brudermeister und damit Ansprechpartner für neue und erfahrene Schützen für alle Anliegen.Eigentlich hatte man die Veranstaltung standesgemäß am Ehrenmal in Niederbachem durchführen wollen. Wegen verschiedener Auflagen war dies allerdings nicht möglich gewesen. So galt der Dank der Schützen und Organisatoren auch dem Hotel Dahl, das den großen Platz unterhalb des Gebäudes für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.
Immer da gewesen sei er für den Verein, war vom Nachfolger Wilhelm Langen in seiner feierlichen Rede zu hören. Er nannte nur einige Verdienste als Beispiel, weil die Liste so lang sei, dass er in drei Stunden noch reden würde, wenn er alle aufzählen würde, erklärte er schmunzelnd. Auch seiner Frau dankten die Schützen, weil sie dem langjährigen ersten Brudermeister immer den Rücken für seine Aktivitäten freigehalten habe. Zu Ehren des jetzigen Ehrenbrudermeisters waren auch die Bürgermeisterin Renate Offergeld, Vertreter der Schützenverbände, der Diözese und der Präses und ehemalige Pfarrer von Wachtberg Hermann-Josef Zeyen gekommen.
Die Bürgermeisterin lud den verdienten Schützen ein, sich als einer „der sich um das Ehrenamt in Wachtberg verdient gemacht hat“, im Rathaus ins Goldene Buch einzutragen. Auch weitere Ortsvereine hatten ihre Vertreter entsandt, denn der Verein und der Brudermeister waren und sind gut miteinander vernetzt. Dr. Walter Töpner bedankte sich bei Ippendorf für die gute Zusammenarbeit bei gemeinsamen Absprachen und betonte, was man immer an ihm geschätzt hatte: „Auf Ihr Wort konnte man sich verlassen.“ Den feierlichen Einzug des Tambourcorps „Siebengebirge“ und des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Eudenbach genoss der Würdenträger eingerahmt von Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Niederbachem. Während der perfekt abgestimmten Zeremonie war, außer der auf den Punkt gespielten Musik, kein Ton zu hören. Nach dem Auszug der Musiker folgten die etwa 250 Gäste auf dem Weg zum Feuerwehrhaus, wo Wilhelm Ippendorf von vielen Gratulanten empfangen wurde.
Wilhelm Langen (li.) ist der Nachfolger von Wilhelm Ippendorf im Amt des ersten Brudermeisters. Foto: Petra Reuter
Gemeinsam feierte man das seltene Ereignis. Foto: Petra Reuter
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