Eifelverein Remagen
Vom Glück verwöhnt
In Hannebach gab es für die Wanderer einige Überraschungen
Remagen. Es soll tatsächlich Menschen geben, die noch nie in ihrem Leben ein vierblättriges Kleeblatt gefunden haben und dementsprechend glücklos ihr Dasein fristen. Aber denen kann geholfen werden. In Hannebach an der hübsch gefassten Quelle des Brohlbachs führt alsbald ein Mäuerchen am Straßenrand über das junge Gewässer und dort, im Umkreis von nur wenigen Schritten, wird jede Suche nach vierblättrigen Kleeblättern von Erfolg gekrönt. 20 Stück in nur drei Minuten können sich doch sehen lassen, oder? Das war nicht die einzige Überraschung der Remagener Eifelfreunde in Hannebach. Nur wenige Meter weiter wächst an der Ecke eines uralten Hauses eine gewaltige Buche hoch über das Dach des Gebäudes hinaus. Der Baum würde ein Haus heutiger Bauweise längst zerquetscht haben. Aber das Gebäude aus dicken Steinen hält dem Druck seit Jahrhunderten stand.
Trotz Sonnenhitze vom fast wolkenlosen Himmel war diese Wanderung des Remagener Eifelvereins angenehm zu gehen, denn sie ging größtenteils durch schattigen Wald. Von der Maisbüschkapelle oberhalb Schalkenbach führte der Weg zur Quelle des Bachs gleichen Namens, dann weiter zur Quelle des Kesselinger Bachs und dann zu derjenigen des Brohlbachs. Von dort ging es über Schellborn am Weisselstein vorbei zurück zum Ausgangspunkt, alles in allem 16 Kilometer voller wunderschöner Eindrücke. Die Wälder zeigten sich in ihrem frischen Grün, über den Wiesen und Feldern flimmerte die Luft, am Horizont Siebengebirge und Westerwald, die Wege gesäumt von Blumen. Zum Ausklang wurde ein Café in Königsfeld besucht.
