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Die Messdienerleiter Merl engagierten sich bei 72-Stunden-Aktion

Vom Himmel geschickt

05.06.2019 - 14:35

Meckenheim. Besuch im Seniorenheim, ein Berg aus Hackschnitzel und Unterstützung bei der Grabpflege - diese drei Projekte nahmen sich die Messdienerleiter aus Merl im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ vor.

„Uns schickt der Himmel — die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ lief vom 23. bis 26. Mai zum zweiten Mal bundesweit. Dabei engagierten sich über 160 000 junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lange für soziale Projekte in Ihrer Nähe. Die Messdienerleiter aus der Gemeinde St. Michael Merl starteten ihre Aktion mit dem Besuch im Seniorenhaus St. Josef in Meckenheim. Mit einer Gitarre, einem Cajon, guter Laune und lustigen Texten machten sich die Jugendlichen zu dem Seniorenhaus auf und verbrachten dort mit einigen Bewohnern den Vormittag.

Das gemeinsame Singen begeisterte Jung und Alt. Besonders bei dem gewünschten Lieblingslied einer Bewohnerin stellten die Senioren mit ihrer Textsicherheit die Jugendlichen in den Schatten. Hanno Wurm, Obermessdiener, kündigte zum Schluss direkt an, wiederkommen zu wollen, und sprach damit im Namen aller Messdiener. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zum Alten Meckenheimer Friedhof.

Mit Schaufeln, Erde und viel Kreativität haben sich die Jugendlichen dort gemeinsam mit den Angehörigen um Gräber gekümmert. „Dabei haben alle neues gelernt und viel ausprobiert“, so Hanna Blaschke, Jugendreferentin der Pfarreiengemeinschaft, die die Aktion mit vorbereitete und begleitete. Nebenbei kamen bei Kaffee und Kuchen auf dem Friedhof viele interessante Gespräche mit den Angehörigen zustande. Am Sonntag stellten sich die Messdienerleiter der letzten Aufgabe: einem riesigen Berg aus Hackschnitzel. Dieser wartete vor der Kindertagesstätte St. Maria in Wormersdorf auf den Einsatz der Messdiener. Nachdem die Gärtnerei Fischer aus Rheinbach das Gelände erweitert, bespielbar gemacht und für die neuen Geräte alles vorbereitet hatte, wurden die Geräte von den Eltern fachkundig aufgebaut.

Jetzt fehlten nur noch die Hackschnitzel für den Fallschutz. Dabei packten die Messdiener fleißig an und füllten unter der Regie der KiTa-Leitung Frau Boos die Gruben auf. Am Ende kamen dann noch die Pfadfinder der DPSG aus Rheinbach vorbei. Sie waren auf dem Weg zur „Abtakt-Veranstaltung“ und packten spontan noch mit an. Anschließend feierten alle gemeinsam auf der „Abtakt-Veranstaltung“ aller Aktionsgruppen aus dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und Euskirchen bei Burgern und Getränken nebenan im Pfarr- und Begegnungszentrum Wormersdorf. Als Highlight des Abends trat die Bonner Band „Neon Nightclub Fire“ auf und begeisterte die Ehrenamtlichen mit selbst geschriebener „Funk-Musik“. Ein arbeitsreiches Wochenende fand so seinen Ausklang. Die Merler Messdienerleiter blicken glücklich und zufrieden auf die getane Arbeit zurück. Sie wollen auch beim nächsten Mal dabei sein, wenn es wieder heißt: „Uns schickt der Himmel“.

Weitere Informationen zur 72-Stunden-Aktion finden Interessenten unter https://www.72stunden.de/.

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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