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Anna Piechotta begeisterte bei Programmpremiere im Kapuzinerkloster

Vom Sonnenschein zur explosiven Supernova mutiert

17.10.2018 - 11:31

Cochem. Erlebnisse und Lebensweisheiten als schwarzhumorigen Cocktail gemixt, servierte in einem mit begeisterten Besuchern vollbesetzten Kapuzinerkloster, die bekannte Kabarettistin und Songwriterin Anna Piechotta. Wohlwissend, dass die in Cochem aufgewachsene Bühnenkapazität hier ein Heimspiel hatte, lief sie erwartungsgemäß zu erfreulicher Hochform auf, die sie als Gesamtpaket mit exzellenten Chansons und Versen aus eigener Feder präsentierte. Zum Premiere-Abend eine durchweg erstklassige Kombination, die das Publikum auf Anhieb in Verzückung versetzte und überdies eine willkommene Lachtränengarantie bot.

Als sympathischer und strahlender Sonnenschein trat sie zunächst mit dem Auftaktsong „Heute ist ein sonniger Tag...“ vor die Kabarettfreunde, mutierte bei dessen Interpretation aber, wegen der mit spitzer Zunge formulierten unartigen Verse, schnell zur scheinbar explosiven Supernova. Die nahm ihr aber keiner übel, denn der darin vortrefflich verarbeitete schwarze Humor, zog sich auch in der Folge wie ein

dunkler, aber überaus amüsanter Faden durch ihre tollen Beiträge, die das Publikum stets mit frenetischem Beifall belohnte. In diesem Zusammenhang wusste sie auch bekannte und für sie ungeliebte Interpreten aus der Pop- und Schlagerwelt nebst ihren Affinitäten an den Pranger zu stellen und per wohlklingendem Gesang und versiertem Tastenspektakel auf dem Klosterflügel melodisch zu verarbeiten.

Dass sie aus Cochems geliebten Kulturzentrum Kapuzinerkloster augenzwinkernd ein Cappuccino-Kloster machte, stieß beim Publikum ebenso auf Gegenliebe wie die heftigen Verbalohrfeigen für die Politikunfähigen der Neuzeit. Selbst ihre deftig formulierten Halleluja-Animationen zum Thema „Beten ist geil, weil... ich für eine liebvolle und friedliche Welt stehe“, fielen auf fruchtbaren Boden, denn das Auditorium hing förmlich an ihren Lippen. Rustikal und mit spitzer Zunge verarbeitete Anna

auch ihre Flucht aufs Land, wo sie als Nichttraktorbesitzer ein integrationsunfähiger Außenseiter blieb. Die Aussage als Partner lieber einen Buckelwal als einen Mann zu haben, untermalte sie mit schrillen Tönen bis zur Kopfstimme und ermunterte gleichzeitig das Publikum es ihr gleich zu tun.

„Das unschuldige Wesen im Mensch zu entdecken, würde die Welt besser machen“, vermutete sie in tiefgründig recherchierter These und ließ trotzdem kein gutes Haar am eigenen Wunschkind, dass sich schnell als Monster entpuppte und den kleinbürgerlichen Familienfrieden allein mit seiner bloßen Existenz störe. Egal was Anna Piechotta zur Premiere ihres neuen Programms „Leben leicht gelacht“ als Thema aufnahm und humoristisch sezierte, ihr Kabarettabend war ein Highlight im regionalen Kulturkalender. TE

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Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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