Allgemeine Berichte | 28.07.2025

Eifelverein Remagen

Von Schelborn nach Ramersbach

Rast an der Teufelsburg. Foto: Eifelverein Remagen / Klaus Arndt

Remagen. Großes Interesse hatte eine angekündigte Wanderung des Eifelvereins in ein abseits von Wanderwegen liegendes Gebiet der Eifel gefunden. Mit 17 Personen startete die Wandergruppe in Schelborn eine kurze Strecke entlang der historischen Kohlenstraße, um dann den Weg hinab ins in stiller Abgeschiedenheit liegende Seiderstal zu nehmen. Von dort ging es auf naturbelassenen Pfaden zur versteckt im Wald liegenden Teufelsburg, einer gewaltigen Felsformation aus Lavagestein. Nach kurzer Rast wurde dieser beeindruckende Platz verlassen und vorbei am Tierheim „Eifelhof“ führte der Weg - begleitet von lautem Hundegebell - nach Blasweiler. Mit 11 weiteren Orten wurde Blasweiler 1938 wegen der Einrichtung des Lufwaffenübungsplatzes Ahrbrück geräumt. Trotz der 1950 beginnenden Wiederbesiedlung mit größtenteils ermländischen Flüchtlingen hat Blasweiler nicht mehr seine alte Bedeutung erreicht. Ein bauliches Juwel besitzt Blasweiler jedoch noch heute: die Kirche St. Margaretha, die älteste frühgotische Kirche des Rheinlands. Ihrer Zerstörung ist sie wohl nur deshalb entgangen, weil sie als Kleiderkammer der militärischen Besetzung genutzt wurde. Der letzte Teil der Wanderung führte talabwärts bis zum Platz der ehemaligen Blasweiler Mühle an der L 85, an die nur noch der Mühlenteich erinnert. Nach längerem Anstieg endete dann die Wanderung in Ramersbach.

Rast an der Teufelsburg. Foto: Eifelverein Remagen / Klaus Arndt

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