Burgbläser luden zum Adventskonzert in die Pfarrkirche Sankt Maria Magdalena
Von „Stille Nacht“ bis „Imagine“
Rheinbreitbach. Nicht erst traditionell an Heilig Abend auf dem Koppel stimmten die Burgbläser um die Dirigentin Jennifer Menden ihre Rheinbreitbacher Fans auf die nahe Weihnachtszeit ein. Zu einem stimmungsvollen Adventskonzert hatten sie gut zwei Wochen vor den Fest in die Pfarrkirche Sankt Maria Magdalena eingeladen. Schon lange vor dem Konzertbeginn füllte sich die Kirche mehr und mehr mit Zuhörern, die von den Burgbläsern mit einem „Christmas Medley“ begrüßt wurden, in dem die Gläubigen im Anschluss an ein „Halleluja“, dem „Adeste fideles“ entsprechend, aufgefordert werden, nach Bethlehem zu kommen, um den Heiland anzubeten, bevor die „Jingle Bells“ die „Stille Nacht, heilige Nacht“ ankündigen.
„Sie alle sind eingeladen, bekannte Weihnachtslieder mitzusingen“, forderte der ehemalige Dirigent und aktuelle Baritonhornbläser Guido Trommeschläger die Besucher auf, unter diesen auch Pfarrer Andreas, die sich umgehend mit der „Tochter Zion“ über das Erscheinen des Friedefürstes freuten.
Zunächst brachten sie „Can’t help falling in love“ zu Gehör, bevor die Bläser zu „Baba Yetu“ übergingen. Mit John Lennons „Imagine“ beendeten sie vorerst die Ausflug in die Popszene und gaben mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ den Zuhörer Gelegenheit, die erste und die letzte Strophe dieses bekannten Weihnachtsleides mitzusingen, bevor Leonhard Cohens „Halleluja“ in Sankt Maria Magdalena erklang. Anschließend machte die Burgbläser mit „Somewhere in my memory“ erneut einen der Ausflug in die Filmgeschichte. Gelegenheit, sich aktiv am Konzert zu beteiligen bot den Zuhörern dann wieder das Lied „Kündet allen in der Not“, bevor die Musiker ihr stimmungsvolles Adventskonzert mit „We are the world, we are the children“ beendeten. DL
