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Tom Saller liest in Meckenheim aus „Wenn Martha tanzt“

Von Weimar in die Welt

Mitveranstalter waren die Frauen Union und das Katholische Familien-Bildungswerk

Von Weimar in die Welt

Tom Saller (Bildmitte) las in Meckenheim aus seinem Roman „Wenn Martha tanzt“. Links im Bild Sabrina Gutsche, Vorsitzende der Frauen Union Meckenheim, rechts Herbert Kalkes, Leiter der Bücherei.Foto: privat

16.10.2019 - 11:43

Meckenheim. Martha wird im Jahr 1900 geboren und wächst in ein Jahrhundert hinein, das ihr aufregende Chancen eröffnet – bis das Grauen des Krieges sie einholt.

Tom Saller hat mit seinem Erstlingswerk „Wenn Martha tanzt“ ein farbenprächtiges, lebendiges Bild einer Ära und einer Frau, die ihre eigenen Wege geht, geschaffen. In der Katholischen Öffentlichen Bücherei in Meckenheim stellte der Schriftsteller, der im Hauptberuf Psychotherapeut ist, seinen Bestseller in einer gut besuchten Lesung vor.

Mitveranstalter waren die Frauen Union und das Katholische Familien-Bildungswerk. Saller (Jahrgang 1967) erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen: Der Urenkel Marthas reist 2001 nach New York, wo das Tagebuch seiner Urgroßmutter versteigert werden soll. Rückblickend wird die Geschichte dieser bemerkenswerten Frau – die Musik als Figuren sieht, am Bauhaus in Weimar aufgenommen wird, unverheiratet ein Kind bekommt, Tanzlehrerin wird – erzählt.

Der Untergang der Wilhelm Gustloff spielt ebenso eine Rolle wie der 11. September 2001; Walter Gropius, Paul Klee und Wassily Kandinsky werden auf den Buchseiten lebendig. Saller hat auch Gertrud Grunow, einer lange vergessenen Meisterin am Bauhaus, ganz bewusst ein Denkmal gesetzt.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer stellten dem Autor viele Fragen und lobten vor allem seine ungewöhnliche farbige Erzählweise. Büchereileiter Herbert Kalkes hatte den Kölner Schriftsteller begrüßt; Frauen-Unions-Vorsitzende Sabrina Gutsche überreichte zum Abschied Meckenheimer Äpfel.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Frau Dreyer kann gut zur Deeskalation aufrufen, hinter ihrem "Schutzwall" aus Personenschützer. Wer schützt die Bevölkerung? Vielleicht die Polizei? Das ist die gleiche Chuzpe wie die Aussage der Kölner Oberbürgermeisterin Fr. Reker "eine Armlänge Abstand"! Beide übrigens in der nicht mehr realitätsnahen SPD!
Gabriele Friedrich:
Es soll mir mal einer erklären, warum die Kinder nicht *sofort* weggelaufen sind oder das Handy gezückt haben. In dem Alter wissen die Kinder, was zu tun ist, zumal sie zu dritt waren. Also liebe Eltern - und was hatten die Kids auf einem Wirtschaftsweg zu suchen ? Ich wußte schon als kleines Kind, das ich wegzulaufen habe, wenn Fremde was von mir wollen. Das Entblößen des Mannes ist also sexueller Mißbrauch. Ich dachte, es sei Exibitionismus. Aber gut, man lernt ja immer was dazu. Lasst eure Kinder nicht alleine los ziehen, der Sonntag ist Familientag ! Also ran an die Sitten und Bräuche.

Bengalfeuer im Festsaal entzündet

Gabriele Friedrich:
Immer wieder erstaunlich, wie dämlich doch die Leute sind.
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