Allgemeine Berichte | 24.09.2021

Die Polizei warnt und gibt Tipps

Vorsicht vor gefälschten Rechnungen

Symbolfoto. Foto: pixabay.com

Region. Die Masche ist immer die Gleiche: Unbekannte fangen Briefe von Handwerkern oder anderen Firmen ab, in denen sich Rechnungen für tatsächlich erbrachte Leistungen oder gelieferte Waren befinden. Sie fälschen die Kontonummer der Absenderfirma und geben die Briefe anschließend wieder in die Postzustellung. Die Empfänger zahlen die Rechnung - das Geld kommt allerdings nicht bei der rechnungsstellenden Firma an, sondern landet auf dem Konto der Betrüger. Dabei nutzen die Betrüger verschiedene Varianten. Sie fälschen die Kontonummern auf den Rechnungen, füllen mitgeschickte Überweisungsvordrucke mit falschen Kontodaten aus oder fälschen die Unterschriften von Kontoinhabern. Die Schadenssummen reichen von kleineren vierstelligen Beträgen bis zu mehreren zehntausend Euro. In der überwiegenden Anzahl der Fälle fiel der Betrug jedoch auf, bevor Geld floss.

Die Polizei gibt folgende Tipps:

- Bitten Sie Ihren Handwerker/Lieferanten, die Rechnung auch per

Email zu versenden.

- Vergleichen Sie die Angebotsdaten mit den Daten auf der Rechnung.

-Vergleichen Sie die Kontodaten auf der Rechnung mit den Kontodaten auf der Homepage des Unternehmers.

- Achten Sie beim Öffnen des Briefes auf bereits vorhandene Beschädigungen oder Spuren, die den Verdacht erregen, dass der Brief schon einmal geöffnet wurde.

- Schöpfen Sie einen Verdacht, kontaktieren Sie den Rechnungssteller.

- Bestätigt sich der Betrugsverdacht, informieren Sie umgehend die Polizei und versuchen Sie, bereits getätigte Überweisungen bei Ihrer Bank rückgängig zu machen.

Pressemitteilung der

Polizei Rheinland-Pfalz

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