Stadt Montabaur: „725 Jahre Stadtrechte“
Vortrag zur Stadtgeschichte
Montabaur. „Vom Kalten Krieg zum Quartier Süd“, so das Thema eines Vortragsabends, zu dem die Stadt Montabaur am Freitag, dem 9. September, um 19 Uhr, in die Bürgerhalle im historischen Rathaus einlädt. Vor fünfzig Jahren wurde Montabaur ein Standort der Bundeswehr; heute wird die ehemalige Westerwaldkaserne in den neuen Stadtteil Quartier Süd umgebaut. Referent Bernd Schrupp beleuchtet diesen Abschnitt der neueren Stadtgeschichte. Sein Vortrag beginnt mit der geo-militärischen Entscheidung, eine Kaserne in Montabaur zu bauen und dort das Raketenartilleriebataillons 350 zu stationieren. Nach der Eröffnung der Kaserne mussten die Soldaten ins Leben der Stadt integriert werden bis die Bundeswehr den Standort Montabaur schließlich wieder aufgab. Inzwischen wird das weitläufige Kasernengelände in einen ganz neuen Stadtteil umgewandelt. Was das bedeutet, wird Dr. Martin Koch, Geschäftsführer der Firma Quartiersmanufaktur, im zweiten Teil des Abends präsentieren.
Die Veranstaltung ist Teil fünf einer neunteiligen Vortragsreihe zur Geschichte der Stadt Montabaur, die in diesem Jahr das Jubiläum „725 Jahre Stadtrechte“ feiert. Die Stadt Montabaur und der Arbeitskreis „Historischer Stammtisch“ laden in loser Folge zu den Vortragsabenden ein, bei denen jedes Mal ein anderer Abschnitt oder Aspekt der bewegten Geschichte der Stadt vorgestellt wird. Der Eintritt ist frei.Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Montabaur
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