Allgemeine Berichte | 08.05.2019, 14:35 Uhr

Widriges Wetter beim Frühlingsmarkt

Wachtberger Frühlingserwachen trotzte unstetem Wetter

Besucher zogen sich warm an und nutzten die Sonnenstunden

France Greber (Mitte) bringt mit ihren Mitstreitern französische Feinkost nach Wachtberg.
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Wachtberg. Mit warmen Jacken und dem wechselhaften Wetter zum Trotz schlenderten die Besucher des Wachtberger Frühlingserwachens über den Bernareggio-Platz am Einkaufszentrum. Seit drei Jahren organsiert der Gewerbeverein Wachtberg hier im Frühjahr auf dem zentralen Platz, dem Parkplatz und auf Teilen des Geländes bei Schneiders Marktscheune einen Markt mit ausgewogenem Angebot von Deko über Schmuck bis zu kulinarischen Hochgenüssen.

Während das Wetter am Samstag einigen Pagodenzelten übel mitspielte, entschädigten einige Sonnenstunden am Sonntag die Besucher und ermöglichten ein genussvolles Schlendern. Eventmanager Jürgen Kutter hatte im Auftrag des Gewerbevereins auch in diesem Frühjahr eine gelungene Mischung von knapp 40 Anbietern aus Kunsthandwerk, Kinderprogramm, Kulinarik und Nützlichem zusammengestellt. Neu waren in diesem Jahr die französische Feinkost von France Greber und die geschmackvoll differenzierten, nach historischer Art gemahlenen und zusammengestellten Senfsorten der Senfmühle Monschau sowie Honig aus der benachbarten Eifel.

Bei der dritten Veranstaltung dürfe man im Rheinland mit Fug und Recht von Tradition sprechen, sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins Kai Birkner schmunzelnd. Als Traditionsveranstaltung sei ebendieser Markt seinerzeit auch initiiert worden. Auch wenn das Wetter oft wechselhaft war, so seien die Besucherzahlen bisher gleichbleibend hoch gewesen. Der Blick auf die Stände lohnte sich in jedem Fall.

Modeschmuck, wertvolle Schmuckstücke mit edlen Steinen, selbst genähte Kinderkleidung, Wollaccessoires, florale Dekoration und ein Stand mit Dekokerzen und fantasievoll gestalteten Tassen fanden die Gäste auf dem ersten Abschnitt des Markts gleich neben dem Flammkuchenstand vor der Weinhandlung Briem. Ellen Grünewald spendete von einigen ihrer Dekoartikel einen Teil der Einnahmen für das Kinderhospiz in Koblenz.

Nützliches und Besonderes für die Küche entdeckten die Besucher bei den Bürsten aller Art, Kräutern, Tee und Gewürzen sowie den Neuigkeiten von Vorwerk neben dem Stand der Jägerschaft. Die rollende Waldschule stellte in diesem Jahr neben Natur zum Anfassen für die Kinder ein besonderes Baumrätsel. Auf einem großen Sortierbrett galt es, mit verbundenen Augen die Rinden von sieben heimischen Baumarten tastend zuzuordnen. Außerdem durften die Kinder die Exponate unter dem Zelt allesamt auch anfassen, was man weder in der Natur noch in den Museen könne, erklärte der stellvertretende Hegeringleiter Bernd Wollin. Für die Stärkung der Besucher sorgten neben den Flammkuchen original belgische Pommes, Lieblingsburger und süßen Leckereien.

France Greber (Mitte) bringt mit ihren Mitstreitern französische Feinkost nach Wachtberg.
Auf dem Kinderkarussell hatten die Jüngeren ihren Spaß.

Auf dem Kinderkarussell hatten die Jüngeren ihren Spaß.

Ellen Grünewald spendet einen Teil der Einnahmen für das Kinderhospiz in Koblenz.Fotos: CEW

Ellen Grünewald spendet einen Teil der Einnahmen für das Kinderhospiz in Koblenz.Fotos: CEW

France Greber (Mitte) bringt mit ihren Mitstreitern französische Feinkost nach Wachtberg.

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