Folklore-Chor Montabaur probt unter Corona-Bedingungen
Während der Ferien wird im Freien geprobt
Montabaur. Die meisten Schulhöfe sind jetzt, nach kurzer Wiederbelebung am Schuljahresende, wieder verwaist. Nicht so donnerstags der Hof des Mons-Tabor-Gymnasiums: die Mitglieder des Folklore-Chor Montabaur nutzen ihn derzeit bei sommerlichen Temperaturen für ihre Probenarbeit. Da die Vorgaben der Landesverordnung und des Chorverbandes Proben des gesamten Chores in geschlossenen Räumen verhindern, bot sich die Freifläche der Gastgeber-Schule in der ruhigen Umgebung des Schulzentrums geradezu an. Normalerweise im dortigen Musikraum zu Gast, freuten sich die Sängerinnen und Sänger nach der 14-wöchigen Zwangspause umso mehr auf das gemeinsame Singen - selbst mit gebotenem Abstand. Mit eigener Verstärkeranlage und Keyboard ausgerüstet hatte Chorleiterin Regine Reisinger dann situationsgemäß zum Auftakt die Noten der Europahymne - des Corona-Mutmachliedes - im Gepäck. Aber auch das Repertoire des abgesagten Konzertes im Mai unter dem Motto „All you need is love“ bedurfte der Auffrischung - wie zum Beispiel das vielsprachige ‚Liebeslied‘ von Bodo Wartke. Da die ‚Folkloristen‘ allerdings die Hoffnung auf ihr traditionelles Konzert am zweiten Adventssonntag in der katholischen Pfarrkirche St. Josef, Niederelbert, noch nicht aufgeben, stehen auch wieder geistliche Titel wie ‚All Praise to Thee‘ von Th. Tallis und ‚Let Us Break Bread Together‘ auf dem Probenplan. Für weniger angenehme Temperaturen hat der Vorstand dank der Großzügigkeit der Schulleitung noch einen Plan B: getrennte Proben der Männer- und Frauenstimmen wegen der Teilnehmerbeschränkung auf 15 Personen in der Aula der Schule.
Pressemitteilung
Folklore-Chor Montabaur
