Allgemeine Berichte | 03.12.2025

Waldfüchse auf Schäfer-Tour

Die Kinder durften Tiere streicheln und ihre Wolle fühlen.  Foto: privat

Oberwinter. An einem windigen Novembervormittag erlebten die Kinder der Naturerlebnisgruppe „Waldfüchse“ der katholischen Kita Arche Noah – einer Einrichtung der Kath. Kita gGmbH Koblenz – ein Abenteuer, das sie so schnell nicht vergessen werden: den Besuch beim Wanderschäfer Johannes Bois.

Mit fast 500 Tieren zieht Bois derzeit durch die Region und sorgt für Landschaftspflege in Bandorf, bevor ihn seine Route weiter Richtung Sinzig führt. Geduldig erklärte er den Kindern, was das Leben eines Wanderschäfers ausmacht: Mobilität, Naturkenntnis und die enge Bindung zu seinen Tieren. Die Überraschung war groß, als die Kinder entdeckten, dass nicht nur Schafe, sondern auch Ziegen und Esel zur Herde gehören. Hautnah konnten die Waldfüchse beobachten, wie die Tiere eine Fläche abgrasen und wie Hütehund Maxi sie sicher zur nächsten Weide führt. So wurde der Sinn der Landschaftspflege greifbar: Schafe und Ziegen verhindern Verbuschung, fördern die Artenvielfalt und erhalten offene Landschaften.

Doch das Erlebnis war mehr als eine Demonstration. Die Kinder durften Tiere streicheln, ihre Wolle fühlen und erfuhren, dass sich der Wollverkauf heute kaum noch lohnt. Ein besonderes Highlight: ein erst einen Tag altes Lämmchen, das sich vorsichtig hochheben ließ. Ein Kind legte sich sogar ins Gras, um dem kleinen Tier leise Worte zuzuflüstern – ein Moment voller Nähe und Respekt.

Auch die Esel und Hütehund Maxi eroberten die Herzen im Sturm. Während einer Tee-Pause kuschelte sich Maxi zu den Kindern in ihre Schlafsäcke – ein Bild von Vertrauen und Geborgenheit.

Am Nachmittag kehrten die Waldfüchse mit roten Wangen und neuen Eindrücken zurück. Kita und Schäfer sind sich einig: Im Frühling gibt es ein Wiedersehen.

Interessiert? Die Kita lädt alle Familien zu einem Infoabend über die Naturerlebnisgruppe am 25. Februar 2026 ein. Anmeldung per E-Mail: archenoah-oberwinter@kita-ggmbh-koblenz.de.

Die Kinder durften Tiere streicheln und ihre Wolle fühlen. Foto: privat

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