Eifelverein Andernach
Wanderung im Tal der „Wilden Endert“
Andernach. „Soweit die Füße tragen“ hieß auf der 16 km langen Wanderung der Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach. Eingeladen zu dieser Wanderung hatten die Wanderführer Doris Bell und Winfried Berlin und trafen sich in Andernach, Am Wasserturm/Breite Straße und Kaserne/Jägerhof, Aktienstraße und fuhren mit dem Bus zunächst nach Kaisersesch. Von dort ging es bei herrlichem Wanderwetter über den Hochwald zunächst durch das Sestertal entlang des Sesterbaches und dann durch das wildromantische, zerklüfftete und stilles Tal durch das Endertal immer entlang des Enderbaches zunächst vorbei an dem sieben Meter hohen Wasserfall und an der Kloster- und Wallfahrtskirche Maria Martental. Geschichtlich wird 1141 erstmals ein Mönchskloster mit Namen „Marthildahl“ erwähnt. Um 1200 wurde das Kloster in ein Nonnenkloster umgewandelt, das bis 1523 existierte. 1934 wurde die Wallfahrtkirche erbaut, 1968 ein Pilgerheim errichtet und 1973 die Kirche zu ihrer heutigen Form erweitert. Weiter ging es vorbei an der Maxmehr-, Browels-, Bücherler-, Göbels-, Osters-, Thönnesges - ,Schneider- und Weißmühle von insgesamt 34 Mühlen, die teils als Wohnhäuser oder Hotels oder Gasthäuser umgebaut wurden. Besonders im unteren Teil bis nach Cochem wird von der Wilden Endert gesprochen, wo die Gruppe auch zu dem verdienten Schlußeinkehr Hotel „Winneburg“ gelangte. Die Wanderfreundin Elke Welter dankte den beiden Wanderführer für die schöne Wanderung und das schönste Naturerlebnis. Auch Gäste sind zu jeder Wanderung willkommen und können sich bei dem erst Vorsitzenden Gabriel Riehl näher informieren.
