Allgemeine Berichte | 31.08.2017

Cochemer Heimat- & Weinfest verlief harmonisch und erfolgreich

Wappenteller für Günter Thiel

Zahlreiche städtische Offizielle, Vereinsvertreter sowie Politprominenz waren bei der Verleihung anwesend. Fotos: TE

Cochem. Traditionell war das historische Gewölbe des Reichsburg-Weinkellers der Anlaufpunkt für zahlreiche offizielle Vertreter der Stadt, die hier erneut der Verleihung des städtischen Wappentellers an eine verdiente Cochemer Persönlichkeit beiwohnen durften. Doch bevor der zu ehrenden Person die begehrte Auszeichnung überreicht wurde, stand hier zunächst der Almanach bzw. die Nachlese des Weinfestes 2017 auf dem Programm, durch das der Stadtbürgermeister persönlich führte. In diesem Zusammenhang brachte er seine besondere Freude über das fröhliche und friedliche Feiern während des diesjährigen Events zum Ausdruck, das auch für die stets engagierten Hilfsorganisationen ein eher entspanntes Auftreten bedeutete. Speziell diesen, der Mannschaft des städtischen Bauhofs und vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Helfer/innen aus den städtischen Vereinen galt der Dank des Stadtchefs, ohne deren vorbildlichen Einsatz ein Fest in diesem Ausmaß nicht zu stemmen wäre. Lobend äußerte sich Wolfgang Lambertz ebenso über diverse eingeführte Neuerungen beim Fest, die sich seiner Meinung nach ebenfalls bewährt hätten. Dem anhaltenden Applaus der Anwesenden sah sich in der Folge Weltmeister-Feuerwerker Helmut Reuter von der Fa. Steffes-Ollig (Müllenbach) ausgesetzt, dem für sein grandioses Feuerschauspiel am Cochemer Nachthimmel damit noch einmal Dank gesagt wurde. Positives wusste Lambertz auch hinsichtlich der Umsatzzahlen zu vermelden. Nach erfolgter Übersicht war hier gegenüber dem Fest im letzten Jahr eine Steigerung von rund 5 Prozent zu verzeichnen. Im Anschluss an diese positiven Ausführungen des Bürgermeisters, schritt dieser dann zum Höhepunkt des Abends und damit zur Verleihung des Wappentellers. In diesem Jahr durfte sich Günter Thiel aus Cochem-Cond über diese Auszeichnung freuen, nachdem Lambertz dessen Wirken als engagierter „Ehrenamtler“ dem Publikum per Laudatio vorgestellt hatte. Demnach engagierte sich Thiel bereits seit 1960 in der örtlichen Feuerwehr und ist dem Feuerwehrgedanken bis heute treu geblieben, auch wenn er 1978 den aktiven Dienst aufgeben musste. Das soziale Miteinander in der Feuerwehr aber auch nach außen hin war ihm dabei stets wichtig. Ebenso galt sein Engagement den zahlreichen Events in und um Cond, wobei sein Hauptaugenmerk auch stets der Belebung und der Pflege des historischen Dorfkerns von Cond, mit der alten Kirche und dem Zehnthaus, dem in früherer Zeit als Schule genutzten Spritzenhaus, dem ehemaligen Kirchenraum von St. Remaclus und dem heutigen Pastor-Ziegler-Platz sowie der Alten Schmiede galt. Aktiv im Förderverein, kümmert sich Thiel auch seit 27 Jahren um die Organisation der Frühlingswanderungen mit regelmäßigem Abschluss in einer der traditionsreichen Conder Gaststätten. Den ehemaligen Förderverein der Feuerwehr erweiterte er um die Brauchtumspflege, wobei er damit der Conder Kirmes und dem Martinsumzug eine neue Struktur für eine feste Zukunft gab. Im Jahr 2000 übernahm Günter Thiel die Patenschaft für den Pastor-Ziegler-Platz mit dem alten Taufstein, der seit dieser Zeit als die „gute Stube“ von Cond zählt. Der ausdrückliche Dank des Geehrten, der zur Verleihung mit seiner Gattin erschienen war, galt allen seinen Nachbarn, Freunden und Feuerwehr-Kameraden, die ihn in seinem Handeln in der Vergangenheit so hilfreich unterstützt haben. Abschließend appellierte er an die Jugend, sich ehrenamtlich in einem Verein zu engagieren, um so einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. TE

Mit seiner Ehefrau freute sich Günter Thielüber die höchste städtische Auszeichnung nebst Urkunde.

Mit seiner Ehefrau freute sich Günter Thiel über die höchste städtische Auszeichnung nebst Urkunde.

Zahlreiche städtische Offizielle, Vereinsvertreter sowie Politprominenz waren bei der Verleihung anwesend. Fotos: TE

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