Kolpingsfamilie Meckenheim
Wasser für Afrika
Meckenheim. Anlässlich der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Meckenheim konnte mitgeteilt werden, dass im Jahr 2018 von Mitgliedern, Gästen und externe Spendern insgesamt 5.200 Euro für das Spendenprojekt „Wasser für Afrika“ eingegangen sind. Mit dem Betrag konnten zwölf Familien in Ruanda mit Zisternen versorgt werden, in denen das seltene Regenwasser aufgefangen werden kann. So können hunderte Liter Wasser gespeichert, anschließend abgekocht und als Trinkwasser verwendet werden.
Ein Wassertank wird so zur Stütze der ganzen Gemeinschaft. Das überschüssige Wasser wird an Verwandte und Nachbarn verteilt oder für das Tränken von Tieren oder den Garten verwendet. Der Mehrwert der Wassertanks ist enorm: Weil der oft kilometerlange Weg zur Wasserstelle entfällt, werden Mütter und Kinder entlastet. Viele Kinder können nun in die Schule gehen, ohne Teile des Unterrichts versäumen zu müssen. Durch die bessere Qualität des Wassers kommt es zu weniger Erkrankungen und zu besseren hygienischen Bedingungen im Haushalt. Nähere Informationen sind auf der Homepage der Kolpingsfamilie zu finden.
In der Mitgliederversammlung wurde der im Jahr 2018 verstorbenen Mitglieder gedacht sowie der Vorstand entlastet. Bereits zum Kolpinggedenktag am 8. Dezember 2018 wurden die Mitglieder Bernhard Felten und Wilfried Loehr für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Zudem wurde dem langjähren Vorstandsmitglied und Schriftführer Karl-Heinz Koop das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes Köln für die von ihm 14 Jahre lang organisierten „Themenabende“ verliehen. Diese Vortragsabende zu religiösen, politischen und aktuellen Themen werden regelmäßig auch von vielen Gästen besucht und bilden den Kern der Erwachsenenbildung der Kolpingsfamilie Meckenheim. Nähere Informationen zum Spendenprojekt „Wasser für Afrika“, zum Programm der Kolpingsfamilie und z. B. zu Exkursionen, Ausflügen, Themenabenden oder Geselligkeit sind ebenfalls auf der Homepage der Kolpingsfamilie zu finden.
