Rundgang durch Bruttigs NS-Geschichte
Wege der Erinnerung gehen
Bruttig-Fankel. Am 15. September um 15 Uhr findet in Bruttig-Fankel eine besondere Veranstaltung statt, die zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes einlädt. 80 Jahre nach der Errichtung und Auflösung des KZ-Außenlagers in Bruttig und Treis organisiert die Kreisvolkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Gedenkstätte KZ-Außenlager Cochem e.V. einen Rundgang unter dem Motto „Wege der Erinnerung gehen“. Treffpunkt ist am Alten Rathaus in Bruttig.
Während des Rundgangs führt Manfred Ostermann, Mitglied des Fördervereins, die Teilnehmer entlang eines von alamo-Team Cochem in Zusammenarbeit mit dem Förderverein entwickelten Geocaches, der die Geschichte des NS-Regimes in Bruttig thematisiert. An verschiedenen Stationen entlang des Weges, darunter auch die Stolpersteine, wird Ostermann die Geschichte des KZ-Außenlagers erläutern. Der etwa drei Kilometer lange Weg führt zur großen Lagerbaracke, durch die Hauptstraße, den früheren Kirchweg und entlang des Viadukts bis zum ehemaligen Tunneleingang.
Die Veranstaltung wird vom Arbeitsbereich Erinnerungskultur im Pastoralen Raum Cochem-Zell unterstützt.
