Wehrer Watzmänner wandern über den Pfälzer Waldpfad
Wehr. Der Pfälzer Waldpfad durchmisst das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, den Pfälzerwald, von Kaiserslautern im Norden bis zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze im Süden. Anlässlich der Weitwanderung des Wanderjahres 2024 unternahmen die Wehrer Watzmänner unter der Leitung des Greffelcheswatzmannes Konrad Friedgen auf naturbelassenen Pfaden und einsamen Forstwegen die ersten sechs Etappen des insgesamt 143 Kilometer langen Fernwanderweges, dem im Jahre 2023 das Prädikat Deutschlands schönster Weitwanderweg verliehen wurde. Am Anreisetag stieg man aus der Fußballstadt Kaiserslautern zum aussichtsreichen 36 Meter hohen Humbergturm hinauf, der traumhafte Weitblicke ins Nordpfälzische Bergland und auf Kaiserslautern ermöglichte. Die zweite Etappe des Pfälzer Waldpfades von Finsterbrunnertal nach Johanniskreuz führte mit dem Eisenhüttenweg durch das Tal der Moosalbe. Drei historische Hammerwerke und Eisenschmelzen aus den vorigen Jahrhunderten, die man mit dem Wasser der Moosalbe betrieb, wurden dabei angelaufen. An zwei idyllisch gelegenen Waldseen marschierten die Wanderer auf dem dritten Teilabschnitt von Johanniskreuz nach Heltersberg vorbei. Dabei beeindruckte die Route mit ihrer Stille und Waldeinsamkeit in besonderem Maße. Die ausgesprochen pfadige Passage entlang des 673 Meter langen mystischen Seelenfelsens, mit seinen bizarren bis zu 25 Meter hoch aufragenden Sandsteinwänden und die Besichtigung der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben erwiesen sich als die Höhepunkte der 4. Etappe des Pfälzer Waldpfades von Heltersberg nach Rodalben. Auf dem fünften Teilabschnitt von Rodalben nach Merzalben wanderten die Wehrer Watzmänner mit dem Rodalbener Felsenweg an gewaltigen Buntsandsteinformationen vorbei, die einem urzeitlichen Korallenmeer entstammen.
Wegen seiner Länge von 24 Kilometern und der ungeheuren Fülle von erlebnisreichen Eindrücken wird der sechste Teilabschnitt des Pfälzer Waldpfades von Merzalben bis in die Schuhmetropole Hauenstein als die Königsetappe des Fernwanderweges bezeichnet.
Gleich zu Beginn stiegen die Wanderer zur Burgruine Gräfenstein auf, die auch als Merzalbener Schloss bezeichnet wird. Als einzige Burg in Deutschland verfügt das Gemäuer über einen besteigbaren siebeneckigen Bergfried, der grandiose Ausblicke erlaubte. Auch der im Mittelteil anzulaufende Luitpoldturm bot von seiner Aussichtsplattform herrliche Weitblicke über die unendlichen Wälder der Pfalz bis zu den Erhebungen des Dahner Felsenlandes am Horizont. Absolutes Highlight vor dem Zieleinlauf in Hauenstein war dann die Besteigung der mittelalterlichen Feste Falkenburg, die man in einen lotrecht aufragenden Buntsandsteinfelsen hinein gebaut hat. Im Zielort Hauenstein blickten die Wehrer Watzmänner bei einem Glas süffigen Dornfelder auf sechs ereignisreiche Wandertage zurück, an denen mit Zu- und Abwegen nahezu 120 Wanderkilometer zurückgelegt wurden.
Artikel melden
Die alte Ockenfelser Linde soll fallen
- Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
- Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
Verschiebung wegen Planungsunsicherheit
- Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
Antik- und Trödelmarkt in Linz am Rhein im Mai 2026 mit vielfältigem Angebot
- Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Hohes Polizeiaufkommen nach Banküberfall in Sinzig:
„Es war fast wie nach der Flut“
Sinzig. Am heutigen Freitag sorgt der Banküberfall mit anschließender Geiselnahme in der Innenstadt bundesweit für Schlagzeilen – und versetzt die Stadt in große Unruhe. Aufgrund des umfangreichen Polizeieinsatzes war nicht nur die Verkehrslage angespannt. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn der betroffenen Volksbank-Filiale bekamen die Auswirkungen der Tat unmittelbar zu spüren.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Rockenfelder: Kirmes des KJGV Rheinbrohl war ein voller Erfolg
Rheinbrohl. Die Rockenfelder Kirmes, welche alljährlich durch den KJGV Rheinbrohl ausgerichtet wird, war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. In diesem Jahr erweiterte man die Veranstaltung um einen Tag und feiert gemeinsam den 1. und 2. Mai.
Weiterlesen
Niederzissen. Am 8. Juni eröffnet My Physio Brohltal seinen neuen Standort in Niederzissen in der Kapellenstraße 5c.
Weiterlesen
