Allgemeine Berichte | 08.06.2016

Dem gemütlichen Fest der Ludendorfer Feuerwehr stand nichts im Wege

Wehrmänner waren im Hochwassereinsatz

Löschgruppenführer Christian Klein: „Der gute Ausbildungsstand der Swisttaler Feuerwehr hat sich bewährt“

Ein starker Nachwuchs, die Jugendfeuerwehr Ludendorf mit ihrem Leiter Karsten Windolph. Weigert

Swisttal-Ludendorf. Ganz entspannt feierten die Ludendorfer Feuerwehrmänner mit ihren Familien und vielen Bürgern ihr jährliches Feuerwehrfest rund um die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus und dem Dorfhaus. Dabei war es erst wenige Stunden her, dass auch die Ludendorfer im Verbund mit den anderen Swisttaler Löschzügen im Einsatz waren und halfen, größere Schäden durch die starken Regenfälle und damit verbundene Überflutungen etwa durch die Swist oder den Jungbach zu verhindern. Löschgruppenführer Christian Klein: „Da hat sich der gute Ausbildungsstand der Swisttaler Feuerwehr bewährt. Unter der Leitung von unserem Feuerwehrchef Stefan Schumacher hatten wir im Mieler Feuerwehrhaus ein Lagezentrum eingerichtet, dem auch ich angehörte. Das hat alles gut funktioniert.“ Vorsorglich hatte man sowohl vom Bauhof der Gemeinde als auch von der Bonner Berufsfeuerwehr Sandsäcke geholt. Da Swisttal bei dem Starkregen der letzten Tage doch sehr glimpflich davon gekommen war, herrschte eine gute Stimmung bei den Besuchern des Festes. Traditionell begann das Fest mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und der Niederlegung von Blumen für die verstorbenen Feuerwehrkameraden. Daran schloss sich ein gemütlicher Frühschoppen an. Für das leibliche Wohl sorgten Grillspezialitäten und ein großes Kuchenbuffet im Dorfhaus, für das die Feuerwehrfrauen fleißig gebacken hatten.

Vorführung der Jugendfeuerwehr

Eine große Zuschauerzahl verzeichnete die Jugendfeuerwehr, als sie zeigte, was sie gelernt hatte und wie gut bereits ihr Ausbildungsstand ist. Karsten Windolph, Leiter der Jugendfeuerwehr, der neun aktive Jungen und Mädchen angehören, kommentierte die Übung. Vom Feuerwehrwagen aus musste eine Schlauchleitung zu einem „Brandherd“ gelegt werden. Es klappte alles reibungslos und die Zuschauer spendeten reichlich Beifall. Aber auch die Besucher selbst konnten sich in Sachen Brandschutz fortbilden. An Übungsfeuerlöschen erfuhren sie, wie im Brandfall vorzugehen und wie ein Feuerlöscher zu handhaben ist. „Viele haben etwa im Heizungskeller einen Feuerlöscher“, erläutert Christian Klein, „aber diesen im Ernstfall auch einzusetzen - das macht natürlich kaum jemand. Diese Hemmschwelle kann hier überwunden werden.“ RFW

Auch das Verbinden der Schlauchkupplungen spielt eine wichtige Rolle.

Auch das Verbinden der Schlauchkupplungen spielt eine wichtige Rolle.

Die Schlauchverbindung zum „Brandherd“ muss sicher und zügig verlegt werden.

Die Schlauchverbindung zum „Brandherd“ muss sicher und zügig verlegt werden.

Ein starker Nachwuchs, die Jugendfeuerwehr Ludendorf mit ihrem Leiter Karsten Windolph. Fotos: Weigert

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