Allgemeine Berichte | 03.01.2025, 09:47 Uhr

Ausstellung in Bad Bodendorf bis Anfang Februar geöffnet

Weihbischof besucht Krippensammlung

Josef Niethen (links) und Rudolf Niethen (rechts) führen den Trierer Weihbischof Rober Brahm (Zweiter v. links) durch ihre Krippenausstellung in der Villa Maravilla in Bad Bodendorf, die von Harald Monschau und seinem Sohn geleitet wird.  Foto: Bistum Trier/Julia Fröder
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Bad Bodendorf. Vor rund 40 Jahren ist bei den Brüdern Rudolf und Josef Niethen die Leidenschaft für Krippen geweckt worden. Jetzt können sie an die 100 unterschiedliche Darstellungen der Geburt Jesu ihr Eigen nennen. Bereits zum dritten Mal stellen sie einige der Exemplare in der Maravilla in Bad Bodendorf aus. Kürzlich konnten die Senioren den Trierer Weihbischof Robert Brahm durch ihre Ausstellung führen.

Von filigranen Versionen in Nussschalen bis hin zu lebensgroßen Figuren von Maria und Josef reicht das Repertoire der Brüder, die durch gute Kontakte zum katholischen Hilfswerk Missio und durch zahlreiche Flohmarktbesuche und Spenden an die Vielzahl von Krippen gekommen sind. Die Exponate stammen aus vier Erdteilen und sind aus unterschiedlichen Materialien gefertigt wie aus Holz, Gips, Ton, Kunstharz, Wachs oder Kunststoff. Unter den Krippen befinden sich historische Arrangements aus dem Jahr 1910, aber auch welche von bekannten Krippenbaumeistern oder Hobbykünstlern aus der Region.

Weihbischof Brahm war neben den afrikanischen Krippen, besonders von einer Tonkrippe angetan. „Ich habe selbst Ende der 80er Jahre ein Tonkrippe von einem Familienmitglied geschenkt bekommen, die ich heute noch aufstelle“, berichtet Brahm. In seiner Familie in Oberwesel gab es eine klassische Krippe mit Holzfiguren und einem Stall im alpenländischen Stil. „Jedes Jahr kamen weitere Figuren hinzu“, erinnert sich Brahm an seine Kindheit. Das Christkind wurde erst an Heiligabend in die Krippe gelegt; So war es auch in der Familie Niethen, erinnern sich die Brüder, die bis zur Flut in Rech im Ahrtal lebten. Seit der Katastrophe wohnen sie in Bad Bodendorf in der Maravilla und sind froh, dass sie hier weiterhin ihrem Hobby nachgehen können: „Ohne die guten Geister im Haus hätten wir die Krippen gar nicht in dieser Form präsentieren können“, bedankt sich Josef Niethen bei den Angestellten und den Leitern des Hauses Harald und Henning Monschau.

Die Ausstellung ist noch im Januar und bis Anfang Februar geöffnet. Anstelle eines Eintrittspreises bitten die Brüder um eine Spende, die an soziale Einrichtungen geht. Weitere Informationen auch zu den Öffnungstagen und -zeiten gibt es telefonisch unter 0171 9460318. Die Ausstellung befindet sich in der Maravilla (Hauptstraße 158) in Bad Bodendorf.

Josef Niethen (links) und Rudolf Niethen (rechts) führen den Trierer Weihbischof Rober Brahm (Zweiter v. links) durch ihre Krippenausstellung in der Villa Maravilla in Bad Bodendorf, die von Harald Monschau und seinem Sohn geleitet wird. Foto: Bistum Trier/Julia Fröder

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