Freiwillige Feuerwehr Dieblich
Weitere erfolgreiche Übung
Dieblich. In der vergangenen Woche trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Dieblich wieder mal zu einer Übung.
Seit geraumer Zeit läuft der ortsinterne Übungsbetrieb, aber auch die Kreisausbildung wieder an. Die Hygienevorschriften gelten nach wie vor, jedoch konnte aufgrund der ausgearbeiteten Hygienekonzepte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Ortsgemeinde Dieblich stellte mit dem Bauhof das Objekt für die Übung zur Verfügung. Vielen Dank hierfür. Doch bevor es praktisch losging, wurde im Gerätehaus etwas Theorie zum Thema Schlachmanagement und der FwDV3 gemacht. Danach ging es dann in die Praxis. Im Dieblicher Gewerbegebiet wurde ein Szenario angenommen, bei welchem eine Lagerhalle in Brand geraten war und eine Person vermisst wurde. Durch den Gruppenführer wurden die eingesetzten Kräfte informiert und der Angriffstrupp ging zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Da es coronabedingt zurzeit schwierig ist, unter Atemschutz zu üben, legte der Angriffstrupp nur die Geräte an. Um realitätsnah üben zu können, wurde den Kameraden, die in das Gebäude vorgingen, mit speziellen Brillen die Sicht erschwert. Während sich die beiden ersten Kameraden auf den Weg in die Halle machten, hatten die restlichen Kameraden bei spätsommerlichen Temperaturen die Wasserversorgung aufgebaut und brachten den Lichtmast in Stellung.
Der Angriffstrupp, der das Gebäude absuchte, meldete dem Gruppenführer über Funk einen Notfall. Umgehend wurde der sogenannte Sicherheitstrupp in die Halle geschickt, um den Angriffstrupp aus seiner misslichen Lage zu befreien. Das Teamwork funktionierte sehr gut und trotz der Sichtbehinderungen gelang dieses Vorhaben sehr zügig.
Im Anschluss konnte auch die vermisste Person lokalisiert und gerettet werden.
Auf dem Rückweg aus der Halle entdeckten die Kameraden jedoch eine weitere Gefahrenquelle. Mehrere Gasflaschen lagen nahe am Brandherd. Um diese sicher aus der Halle zu bringen, wurden sie immer wieder mit Wasser gekühlt und konnten so ins Freie gebracht werden. Mittels Leiterteilen und einer Plane war bereits ein provisorisches Kühlbecken aufgebaut worden, in das die Flaschen gestellt wurden.
Die Gefahr war gebannt. Anschließend konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
Der Gruppenführer war mit der Leistung zufrieden und lobte die Truppe. Besonders zu erwähnen ist zudem, dass ein Mitglied der Jugendfeuerwehr, welches zwischenzeitlich das Alter für den Übertritt in die aktive Wehr erreicht hat, bei der Übung dabei war. Er konnte sein erlerntes Wissen gleich einbringen und hatte die Möglichkeit, die Kameradinnen und Kameraden unter Einsatzbedingungen kennen zu lernen.
