Allgemeine Berichte | 24.03.2025, 10:38 Uhr

Förderverein setzt sich für die Zukunft des Seniorenzentrums im Buchfinkenland ein

Weiterentwicklung zwischen Sanierung und Neubau

Vorstandsmitglieder und Unterstützer besichtigen den kleinen Bachlauf im Foyer des Hauses, der mit Mitteln des Fördervereins aktuell saniert wird. Foto: Uli Schmidt
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Horbach. Im Buchfinkenland wurden in den vergangen beiden Jahren zukunftsweisende Überlegungen zu einem „CAMPUS - Ignatius-Lötschert-Haus“ entwickelt. Ziel: das traditionsreiche Seniorenzentrum ganz im Süden des Westerwaldes im Bestand zu sichern und weiterzuentwickeln! Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins der Altenpflegeeinrichtung waren jetzt alle Anwesenden davon überzeugt, dass der Träger den Standort erhalten und in dessen Zukunft investieren will. Derzeit wird von Bauchfachleute geprüft, was vom Bestandsbau erhalten und pflegegerecht saniert werden kann oder was neu gebaut werden soll.

Das Ergebnis, so Heimleiter Chris Martin, ist offen: im besten Fall könnten alle Gebäudeteile saniert werden, im negativsten müsse alles nach und nach abgerissen und neu gebaut werden. „Das Problem dabei ist“, so der Pflegefachmann, „dass ein Neubau günstiger sein kann als ein Umbau und Sanierung mit viel Aufwand“. Der bei der Versammlung anwesende Gründungs-Heimleiter der Einrichtung, Benno Heibel, wies auf Fehler in der baulichen Gestaltung in den 60er Jahren hin, die heute zu dem vermeintlich großen Aufwand führten. Jetzt warten alle im Buchfinkenland auf das Gutachten der Baufachleute und die daraus sich ergebenden Planungen der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper als Träger.

Über viel Positives konnte Pflegedienstleitung Nadine Galke berichten: „Wir konnten 7 neue Leute für unser Pflegeteam gewinnen und die bisher notwendige Leiharbeit weitgehend begrenzen“, so die neue „PDL“. Erfreulich sei auch der grundsätzliche Rückgang der zu leistenden Dokumentationen, der aber durch den Aufwand durch notwendige Neuaufnahmen wieder neutralisiert werde.

Gelobt wurde von allen Anwesenden die Arbeit der Tagespflege, die an bis zu 5 Tagen in der Woche von Montag bis Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr genutzt werden kann. Die vorhandenen 12 Plätze sind belegt und jeweils zu etwa 3/4 auch ausgelastet. Als einer der Nutzer der Tagespflege und Mitglied des Fördervereines meinte Manfred Kappler: „Ich fühle mich da bei dem harmonischen Team sauwohl!“ Alle waren sich sicher, dass künftig auch mehr ältere Gäste aus dem Buchfinkenland die Tagespflege – zumindest an einzelnen Tagen - nutzen.

Über vielfältige vom Verein geförderte Maßnahmen und Initiativen berichtete Kassenführer Hubert Kleppel. Diese reichten vom Gedächtnistraining über die Herstellung von Ruhebänken bis zur Anschaffung eines neuen Kleinbusses. Dies und viel mehr sei mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen von insgesamt 6.250 Euro ermöglicht worden. „Es ist schon erstaunlich, dass wir in den vergangenen 4 Jahren fast 40.000 Euro für das Haus und seine Bewohner/innen verausgaben konnten“, so Kleppel. Hohe Priorität habe es, mehr neue Mitglieder zu gewinnen, um – auch mit Unterstützung der Else-Schütz-Stiftung - noch mehr für die pflegebedürftigen Menschen in dem Seniorenzentrum tun zu können. Für die Kassenprüfer empfahl Herman-Josef Schneider die Entlastung des Vorstandes. Angeregt wurde, im kommenden Jahr eine geringe Erhöhung des monatlichen Mitgliedsbeitrages zu beschließen – und dies erstmals seit Gründung des Fördervereins vor genau 20 Jahren!

Besonders erfreut zeigten sich alle Versammlungsteilnehmende darüber, das für Ernst Merz (Hübingen) mit Gaby Schlosser (Horbach) eine neue 2. Vorsitzende gewählt werden konnte - und das mit einem einstimmigen Votum! „Eine Pflegefachfrau im Vorstand kann uns nur gut tun“, meinte Vorstandsmitglied Franz-Josef Jung (Welschneudorf). Nachgedacht werden soll über ein Modellprojekt „Gasteltern“, mit dem nicht mobile junge Fachkräfte fußläufig zum Altenheim – also in Gackenbach oder Horbach – wohnen können.

Über die vielfältigen Vereinsaktivitäten im zurückliegenden Jahr von der Autorenlesung zum Thema Altenrepublik bis zur Demenztheatervorführung und einer Gemeinschaftsfahrt zur Gedenkstätte in Hadamar berichtete Vorsitzender Uli Schmidt (Horbach). „Wir werden nicht nachlassen und wollen uns auch in den vor uns liegenden 12 Monaten für die Pflegeeinrichtung und ihre Bewohner/innen engagieren“, so Schmidt. Er bat, sich die Termine 25.10. für den Arbeitseinsatz der „Wühlmäuse“, eine neuerliche Fahrt zur Gedenkstätte Hadamar am 9.11. sowie den Neujahrsempfang 2026 am 9.1. zum Thema „Unser Buchfinkenland – mehr als schöne Gegend!“ sowie die nächste Mitgliederversammlung am 21.2. vorzumerken.

Info zu allen Aktivitäten und Aufnahme in den Förderverein gerne per E-Mail unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Pressemitteilung des

Förderverein für das

Ignatius-Lötschert-Haus e.V.

Horbach/Westerwald

Vorstandsmitglieder und Unterstützer besichtigen den kleinen Bachlauf im Foyer des Hauses, der mit Mitteln des Fördervereins aktuell saniert wird. Foto: Uli Schmidt

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