Allgemeine Berichte | 29.05.2018, 10:04 Uhr

Schützennachwuchs aus dem gesamten Bistum Trier traf sich in Mayen-Kürrenberg

„Werte, Gemeinschaft und Zukunft“ im Blickfeld des Diözesan-Jungschützentages

Florian Back aus Salm/Vulkaneifel ist neuer Diözesan-Prinz im Bistum Trier

Schützenaktivisten und Ehrengäste erlebten auch „Open Air“ eine gut gelaunte Schützengemeinschaft. - PRESS -
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Kürrenberg. Der Zusammenhalt für „Werte, Gemeinschaft und Zukunft“ wurde am Wochenende eindrucksvoll bestätigt beim Diözesan-Jungschützentag in Kürrenberg, dem höchstgelegenen malerischen Stadtteil der Eifelstadt Mayen. Der Schützennachwuchs aus der gesamten Diözese des Bistums Trier traf sich zum sportlichen und sonstigem erlebnisreichen Miteinander und Gesprächen über „Gott und die Welt“.

Gutes Miteinander ist wichtig in schnell-lebiger Zeit

„Gerade in unserer heutigen Zeit, die so schnelllebig ist wie noch nie zuvor, ist es wichtig, dass unsere Jugendlichen in den Vereinen Sicherheiten, Strukturen, Wertschätzung, Respekt und Vertrauen erfahren. Mit diesen wichtigen Merkmalen einer guten Jugendarbeit, schaffen wir ein sicheres Umfeld in dem sie sich frei entwickeln können, „ gab Diözesan-Jungschützenmeister Timo Stahlhofen in seinem Willkommensgruß die Motivation der Jungschützen beim Vereinswirken wieder. Für den Schützenbund Maria Laach und dessen Schützenvereine in unserer Region bestätigten Bezirks-Bundesmeister Norbert Steffens und Bezirks-Jungschützenmeister Stephan Becker in der Einladung zum Diözesan-Jungschützentag: „Nur gemeinsam können wir die Tradition des Schützenwesen aufrechterhalten und an unsere Jugend weitergeben. Denn Sie sind die Zukunft unserer Bruderschaften und Vereine“, so ihre Aufforderung „weiterhin mitzumachen!“

Mayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis bezeichnete als Schirmherr der Veranstaltung in Kürrenberg das „freundschaftliche Miteinander, die gemeinsamen Ziele und gegenseitige Unterstützung und Anerkennung als Werte, denen sich die Schützenbruderschaften in besonderem Maße verpflichtet fühlen.“ Auch in ihrem Leitsatz „Glaube, Sitte und Heimat“ werde dies deutlich. „Es freut mich, dass diese wichtige und wertvolle Gedanken Zukunft haben – Zukunft in den jungen Schützen“, so OB Treis. Auch Kreisbeigeordneter Rolf Schäfer bestätigte in seinem Grußwort (in Vertretung des Landrates Dr. Alexander Saftig), dass aus seiner Sicht „das Schützenwesen nicht hoch genug einzuschätzen ist.“

Diözesan-Bundesmeister Hubert Mohr gestand freimütig: „In der heutigen Zeit ist es für uns Schützen nicht einfach, unsere Leidenschaft zum Schießsport zu vertreten“, und ergänzte aber auch gleich zuversichtlich: „Das beste Beispiel aber, dass der Schießsport nichts mit Amokläufen und anderen schreckliche Taten zu tun hat, ist unser alljährlicher Diözesanjungschützentag.“ Er dankte allen Akteuren, die dies möglich machen.

„Fair bleiben, freundlich und liebenswert...“

Jungschützenpräses Kaplan Patrik Krutten gab zum eifrigen Wirken des Schützen-Nachwuchses in der Jungschütztentags-Einladung unter anderem folgende Grundgedanken wieder: „Wir agieren im sportlichen Wettkampf, mit Gottesdienst und Tradition, mit Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft, wir tun dies in unserer Heimat. Sie ist größer als unser Dorf, wir tun dies gesittet. Eigentlich sind wir Jungschützen ein gutes Beispiel dafür, was die Bibel den Menschen so mit auf den Weg gibt.“ Im Jugendgottesdienst in der Kürrenberger St.-Bernhard-Kirche zum Start des Jungschützentages stellte er hierzu ergänzend fest, dass „die treibende Kraft zum Gutsein die Liebe ist. Gott liebt uns mit all´unseren Macken und Fehlern.“ Zur immer wieder hörbaren Feststellung, dass „auch die Kirche sich ändern müsste“, gab er zu bedenken: „Änderung fängt bei mir an“ und machte Mut, „mit der eigenen inneren Bekehrung anzufangen.“

Nach dem Gottesdienst zogen alle Schützenakteure in einem fußläufigen Festzug gut gelaunt zur Schützenhalle der Kürrenberger St.-Hubertus-Schützenbruderschaft, „was im Freiluftort Kürrenberg ein erholsames Erlebnis ist“, so der augenzwinkernde Kommentar aus einer Schützengruppe unterwegs. Mit Musikkapellen-Unterstützung der Schützenkapelle Luxem, der „Eifelperle“ Weiler und der „Grün-Weißen Banausen“ war prächtige Stimmung gewährleistet bis zum abendlichen„Finale“ der Schützenveranstaltung mit der Bekanntgabe des neuen Diözesanprinzen. Diese Würde wurde Florian Back von der St.Hubertus-Schützenbruderschaft Salm/Vulkaneifel (aus dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften) verliehen von Diözesan-Jungschützenmeister Timo Stahlhofen.

Beachtenswerte sportliche Ergebnisse wurden aber auch in den übrigen Schieß-Wettbewerben erreicht. Hierüber und weiterer neue diözesane „Schützenmajestäten“ wird „BLICK aktuell“ in seiner nächsten Ausgabe mit konkreten Einzelergebnissen berichten.

PRESS

Ein spannendes Finale bildete die Würdigung des neuen Diözesanprinzen Florian Back aus Salm/Vulkaneifel (l.) durch den Diözesan-Jungschützenmeister Timo Stahlhofen (r.).

Ein spannendes Finale bildete die Würdigung des neuen Diözesanprinzen Florian Back aus Salm/Vulkaneifel (l.) durch den Diözesan-Jungschützenmeister Timo Stahlhofen (r.). Foto: Dieter Preß

Der Festzug zur Kürrenberger Schützenhalle wurde stimmungsmäßig hervorragend unterstützt durch „Schützenkapellen-, Eifelperlen- und Banausen“-Musik.

Der Festzug zur Kürrenberger Schützenhalle wurde stimmungsmäßig hervorragend unterstützt durch „Schützenkapellen-, Eifelperlen- und Banausen“-Musik. Foto: Dieter Preß

Schützenaktivisten und Ehrengäste erlebten auch „Open Air“ eine gut gelaunte Schützengemeinschaft. Fotos: - PRESS - Foto: Picasa

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