Allgemeine Berichte | 21.06.2019

200. Orgelmatinée in Maria Laach

Widors packende 6. Symphonie

Gereon Krahforst gestaltet die 200. Orgelmatinée. Foto: privat

Glees. Am Samstag, 22. Juni, gestaltet Gereon Krahforst in der Abteikirche Maria Laach die 200. Orgelmatinée. Die mittlerweile bekannt und beliebt gewordene Reihe von jeweils 30 Minuten Orgelmusik hatte Krahforst vor knapp vier Jahren kurz nach seinem Antritt als Abteiorganist neu gegründet. Anlässlich der 200. Matinée spielt Krahforst – zudem innerhalb seines eigenen Widor-Projektes – dessen 6. Symphonie in g-moll. Das Werk hat fünf Sätze und ist nach Krahforsts Überzeugung das abgerundetste und gelungenste symphonische Werk des großen Meisters, auch dann, wenn die Toccata aus der 5. Symphonie zu den bekanntesten Orgelwerken der Welt gehört. Gleich der Eröffnungssatz fällt packend mit der Tür ins Haus, hat prägnante, rhythmische und virtuos-girlandenmäßige, aber immer leicht eingängige Themen und ist sehr klar und durchschaubar gehalten, in keiner Weise schwer zu verstehen. Auf einen ruhigen Satz folgt ein Intermezzo, das an Schumann erinnert. Der wiederum ruhige vierte Satz zählt zu Widors schönsten lyrisch-gesanglich-meditativen Symphoniesätzen, und ein sehr festliches, mitreißendes, schier jubelndes Finale rundet diese besonders schöne und gelungene Symphonie ab.

Herzliche Einladung dazu! Die Dauer des Werks beträgt ca. 35 Minuten. Der Eintritt ist frei; am Ende wird eine Kollekte gehalten.

Pressemitteilung

Vereinigung der Benediktiner

zu Maria Laach e.V.

Gereon Krahforst gestaltet die 200. Orgelmatinée. Foto: privat

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