Allgemeine Berichte | 13.01.2026

Rund 200 Maßnahmen sind abgeschlossen, 150 in der Ausführung und 600 in der Vorbereitung:

Wiederaufbau in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Gute Fortschritte in 2025

Provisorische Brücke in der Landgrafenstraße: Zahlreiche Infrastruktur-Projekte stehen auf der Wiederaufbau-Agenda in der Kreisstadt.  Foto:ROB

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein anstrengendes aber auch erfolgreiches Jahr liegt hinter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Gerade in den letzten Monaten konnten viele große, wichtige und lange erwartete Maßnahmen im Wiederaufbau zum Abschluss gebracht werden: Die Heppinger Brücke als erste fertiggestellte finale Ahr-Querung nach der Flut, der Ahrtor-Friedhof in Ahrweiler, die Marktgarage mit rund 200 Stellplätzen sowie zuletzt die Poststraße als Herzstück von Einzelhandel und Gastronomie in Bad Neuenahr konnten ihre erfolgreiche Fertigstellung mit vielen Gästen aus Politik und Bürgerschaft feiern.

Auch abseits der öffentlich sichtbaren Fortschritte hat es weitere Entwicklung gegeben. Antragstellungen, Förderbescheid-Übergaben und andere vorbereitende Maßnahmen und Verfahren innerhalb der Verwaltung sowie der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) und der Ahrtal-Marketing GmbH (AMG) legen den Grundstein dafür, im kommenden Jahr mit der gleichen Energie weitermachen zu können. Derzeit sind knapp 650 Förderanträge mit einem Volumen von über 780 Millionen Euro gestellt. Rund 200 Maßnahmen sind abgeschlossen, 150 in der Ausführung und 600 in der Vorbereitung.

Zahlreiche Maßnahmen

Auch in diesem Jahr sind wichtige Fortschritte an bereits laufenden sowie der Start zahleicher neuer Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen der Stadt avisiert. Unter anderem wird in 2026 der Spatenstich an den neuen Feuerwehrhäusern in Heppingen und Ahrweiler erfolgen. Die Bachemer Brücke und Landgrafenbrücke werden für den Verkehr freigegeben und der Wiederaufbau der Obertorbrücke, Maria-Hilf-Brücke, Casino- und Ursulinenbrücke starten. Auch zahlreiche Straßen- und Kanalbaumaßnahmen gehen in die Umsetzung oder vertiefte Planung. Der Neubau der vergrößerten Kita Blandine-Merten-Haus wird abgeschlossen; zugleich beginnen der erweiterte Neubau der Grundschule Bad Neuenahr und die Neuplanungen der Kita St. Mauritius Heimersheim am neuen Standort im Dorfzentrum. Auch die Wiederherstellung des Kurparks Bad Neuenahr geht zum Jahresbeginn in die Umsetzung.

Wichtigstes Projekt im Wiederaufbau und darüber hinaus ist und bleibt jedoch der Hochwasserschutz, sowohl lokal als auch über die Grenzen der Kommune hinaus. Neben der Berücksichtigung des neuen HQ100 (statistisch hundertjährlich wiederkehrendes Hochwasserereignis) bei allen Maßnahmen des Hoch- und Tiefbaus steht dabei das überarbeitete Konzept zur Wiederherstellung des Gewässers und der Freiräume, das in einer Sondersitzung des Stadtrates zeitnah beraten und beschlossen werden soll. Während bislang bereits Maßnahmen bei der Carl-von-Ehrenwall-Allee und bei der Ahr-Aufweitung in Bachem zu beobachten sind, liegt mit der Überarbeitung erstmals ein ganzheitliches, konkretes und objektbezogenes Konzept vor, dessen Umsetzung über das gesamte Jahr 2026 und darüber hinaus weiter vorangetrieben werden muss.

Für den übergeordneten Schutz hat der Stadtrat im vergangenen November den Beitritt zum neuen Gewässerzweckverband Kreis Ahrweiler beschlossen. Dieser Zweckverband muss nun schnellstmöglich handlungsfähig werden, damit überkommunale Maßnahmen, zum Beispiel die geplanten Rückhaltebecken entlang der Ahr, zügig geplant, finanziert und umgesetzt werden können.

Mit diesen umfangreichen geplanten Arbeiten und Projekten sind weiterhin unvermeidliche Einschränkungen durch Sperrungen, Umleitungen und Baulärm verbunden - an ihrem Ende steht aber spürbarer Fortschritt für eine resilientere, nachhaltigere und zukunftssicherer Stadt. Die Stadtverwaltung dankt daher den Bürgerinnen und Bürgern daher für ihre Geduld im vergangenen Jahr und bittet weiterhin um Verständnis.

Provisorische Brücke in der Landgrafenstraße: Zahlreiche Infrastruktur-Projekte stehen auf der Wiederaufbau-Agenda in der Kreisstadt. Foto:ROB

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