Allgemeine Berichte | 10.01.2023

Gemeinsames Graffiti-Projekt in den Fluren der Schule verdeutlicht die Botschaft

„Wir leben Vielfalt an der BBS Ahrweiler“

Beim Graffiti-Projekt war die sprühende Lebensfreude in den Fluren der Schule zu erleben.  Foto: Caritas

Ahrweiler. Schülerinnen und Schüler hatten die Idee, selbst ein Graffiti zu gestalten, um die Wände der flutbetroffenen BBS Ahrweiler zu verschönern. Diese Idee griff Elena Janzen auf. Sie ist Mitarbeiterin des Programmes Respekt Coach des Jugendmigrationsdienstes des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V. und seit Februar 2022 regelmäßig an der Schule tätig. Das Programm Respekt Coach - „Lass uns reden! Reden bringt Respekt“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Jugendliche sollen miteinander ins Gespräch kommen, um präventiv Radikalisierungstendenzen entgegenzuwirken und Demokratie zu fördern. Durch eine inhaltliche Einführung in das Thema Vielfalt und Diversity konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Erfahrungen und Wünsche mit einbringen. Dabei entstanden Gesprächsräume, in denen die Jugendlichen ihre eigenen Beobachtungen teilen und mehr Verständnis und Empathie füreinander entwickeln konnten.

Auch im Kunstunterricht setzten sich die Jugendlichen noch einmal kreativ mit dem Thema auseinander. Viele Gespräche und Ideen führten zu einem Entwurf des Wandbildes. Gemeinsam mit dem Künstler Dater 127 aus Koblenz konnten sich zehn Schülerinnen an den Sprühdosen probieren und ihre Botschaft platzieren. „Wir leben Vielfalt an der Schule“.

Gemeinsam wurde festgestellt, dass das Leben mit der Vielfalt viel bunter und fröhlicher ist. Gut ist es auch, miteinander ins Gespräch zu kommen und so voneinander zu lernen. Auch für Jugendliche sind Zusammenhalt und Solidarität von Bedeutung.

Beim Graffiti-Projekt war die sprühende Lebensfreude in den Fluren der Schule zu erleben. Foto: Caritas

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