Allgemeine Berichte | 07.06.2019

Kunstpavillon Burgbrohl - Artist in Residence

Yingmei Duan im ArtLab

Vom 20. Mai bis 28. September

Yingmei Duan im Gespräch.Foto: privat

Burgbrohl. Gerade angekommen hielt Yingmei Duan einen Vortrag (Performance_Lecture) für Schüler*innen des Kurfürst-Salentin-Gymnasiumm in Andernach. Weitere Vorträge und Workshops an Schulen im Kreis Ahrweiler und Mayen-Koblenz sind in Planung.

Schon 2016 weilte Yingmei Duan als Gastkünstlerin im Kunstpavillon und hat in ihrem Performanceprojekt „Sei mein Gast!“ über sechs Wochen lang mit Menschen vor Ort im Brohltal künstlerisch zusammengearbeitet und ihnen beim kreativen Schaffen viel Freude bereitet.

Yingmei Duan hat seit 2003 über siebzig „Collaborative Performances“ weltweit realisiert. Ihre künstlerische Arbeit erfolgt oft im Prozess und kann sich über lange Zeiträume erstrecken. Sie arbeitet besonders gern mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Altersgruppen und Lebensräumen zusammen. So hat sie während ihres Gastaufenthaltes im ArtLab des Kunstpavillons in der ganzen Brohltal-Region - von Burgbrohl bis Oberzissen und Waldorf - Menschen zwischen 8 und 88 Jahren kennengelernt, mit Menschen aus Eritrea, Afghanistan und Bosnien kreativ zusammengearbeitet und vielfältige Impulse gegeben und auch Staunen und Fragen hervorgerufen.

Yingmei Duan wurde 1969 in China geboren. In ihren Anfängen gehörte sie zur chinesischen Avantgarde und lebte in Beijing im legendären Künstlerviertel East Village als Malerin. 1995 nahm sie an der Performance „To add one meter to an anonymous mountain“ teil, die inzwischen zu einem Klassiker der chinesischen Moderne geworden ist. Zur reinen Performancekünstlerin wird sie unter dem Einfluss von Marina Abramovic, bei der sie von 2000 bis 2004 an der HBK in Braunschweig studierte.

Dort arbeitete sie auch ein Jahr lang bei dem Filmemacher und Aktionskünstler Christoph Schlingensief.

In den letzten 16 Jahren hat sie sich auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, Festivals und Workshops mit ihren Performances einen Namen gemacht. Zum Beispiel Van Gogh Museum in Amsterdam (2005), La Biennale di Venezia in Italy (2007), Haus der Kulturen der Welt in Berlin (2009), Guangzhou Live in China (2010), Lilith Performance Studio in Sweden (2011), Hayward Gallery in London (2012), Glynn Vivian Art Gallery in Swansea in Wales (2013), He Xiangning Art Museum in China (2014), The 19th Biennale of Sydney in Australia (2014) and Solyanka State Gallery in Moscow (2015).

Yingmei Duan im Gespräch.Foto: privat

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