Karnevalsverein Müllenbach präsentierte exzellente Narrenshow
Zauberhafte Tänze und viel närrischer Klamauk
Müllenbach. Ein dreifaches „Millebaach Helau“ erklang nach zweijähriger Pause wieder aus zahlreichen Narrenkehlen, die zur Neuauflage einer kunterbunten Narrenshow heuer wieder den Weg in die örtliche Schieferlandhalle gefunden hatten. Nach hier hatte der Karnevalsverein Müllenbach (KVM) eingeladen und präsentierte gleich zum Auftakt mit seiner Tollität Prinz Jürgen (Köhn) und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Astrid (Stein) seine neuen närrischen Regenten. So bestimmte die Farbkombination rot-weiß bei der ersten von zwei Sitzungen, speziell auf dem Tanzsektor, maßgeblich das Bild. Als Hingucker des Narrenspektakels entpuppten sich dabei mit der Kindertanzgarde, der Jugendtanzgarde sowie der Prinzengarde des KVM, gleich drei trefflich agierende Formationen, deren rot-weißen Kostüme dem exzellent dargebotenen Tanzzauber zusätzlich Erlebnischarakter verliehen. Als ein ebensolcher Blickfang offenbarten sich in der Folge überdies die tollen Darbietungen zweier befreundeter Gastvereine, zu denen sich die charmanten Mädels der Funkengarde aus Uersfeld, sowie das stark besetzte Männerballett aus Retterath zählten. Ging es bei hier der Damenriege und ihrer bestechenden Choreografie meist elegant und schwungvoll zur Sache, so setzten die Herren der Schöpfung bei ihrem Tanzthema rund um den Kinobestseller „Top Gun“ auf Akrobatik und Sportlichkeit. Nils Gilles gab als Solist den durstigen Gemeindearbeiter mit Durchblick, der den (un-)geliebten Mitbürgern in der Eifelkommune höchst amüsante Maulschellen in verbaler Form verpasste, ohne sich und seine von Haus aus vererbte Arbeitsmüdigkeit selbst aus der Schusslinie zu nehmen. Die üblichen Verdächtigen aus der Nachbarschaft nahm Tina Schmitt närrisch auf´s Korn und sparte dabei nicht mit äußerst spitzzüngig formulierten, aber stets humorvollen Übertreibungen. Bei der künftigen Gewinnung neuer Vereinsmitglieder für das närrische Brauchtum, gab Sitzungspräsident Jörg Fuhrmann den augenscheinlich vom Alkohol benebelten Fachmann. Dies sehr zum Vergnügen des Auditoriums, denn der Chefstratege der Millebaacher Jecken stolperte bei seinen närrischen Ausführungen immer wieder sowohl über seine schwere Zunge wie ein eher futuristisches Wunschdenken. Ein irrer Spaß mit herrlichem Wortwitz. Den wusste auch Dirk Regnier in seiner Rolle als „Wolle Schikowski aus Wanne-Eickel“ zu vermitteln, wobei er in seinem Beitrag als Comedian mit geübter Ruhrpott-Schnauze und derben Wortspielereien hin und wieder die Gürtellinie tangierte. Als Dorftratsch par excellence grub Kerstin Schmitt angeblich schockierende Geheimnisse aus jüngster Vergangenheit aus und griff dabei tief in ihren prall gefüllten Narrentornister. Kölsche Lieder zum Mitsingen schmetterte Ronny Brylka vom Parkett der Müllenbacher Narren, bevor Moderator Fuhrmann per Präsidentenschelle das große Finale einläutete. TE
Seine Tollität Prinz Jürgen übernahm mit ihrer Lieblichkeit Prinzessin Astrid die KVM-Regentschaft 2023.
Jungkarnevalistin Tina Schmitt nahm mit spitzer Zunge die (un-)geliebten Mitbürger närrisch aufs Korn. Fotos: TE
Tolle Kostüme und närrische Verkleidungen waren wieder das Salz in der Müllenbacher Narrensuppe.
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