Allgemeine Berichte | 18.07.2024

Kooperation von fünf Städte und zwei Verbandsgemeinden: „Regiopole mittleres Rheinland“ nimmt Gestalt an

Zentrale Bußgeldstelle soll entstehen

Von links: Bürgermeister der Stadt Bendorf Christoph Mohr, Erste Beigeordnete der VG Vallendar Renate Münz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm Thomas Przybylla, Bürgermeister der VG Montabaur Hans-Ulrich Richter-Hopprich, Oberbürgermeisters der Stadt Lahnstein Lennart Siefert, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied Jan Einig  Foto: VG Weißenthurm/Kim Lachmann

Neuwied. Bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung hat der Verein „Regiopole mittleres Rheinland“ die entscheidenden Weichen für den Einstieg in die Arbeit des Zusammenschlusses gestellt. Sichtbar werden soll die Regiopole zukünftig mit Hilfe eines Logos und eines Internetauftritts. Zudem wird es in Koblenz eine Geschäftsstelle geben. Außerdem hat sich der Kreis der sieben Gründungsmitglieder um einen ersten Partner erweitert, es ist bereits ein erstes gemeinsames Projekt auf den Weg gebracht worden.

Im Juli vergangenen Jahres schlossen sich die Städte Andernach, Bendorf, Koblenz, Lahnstein und Neuwied sowie die Verbandsgemeinden Vallendar und Weißenthurm in Weißenthurm zur Regiopole mittleres Rheinland e.V. zusammen. Bereits in der Satzung haben die beteiligten Bürgermeister festgelegt, dass Gebietskörperschaften aus dem Bereich der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu regionalen Partnern des Vereins werden können. Als ersten Partner haben die Regiopole die Verbandsgemeinde Montabaur aufgenommen, die mit der Mitgliedschaft eine Chance sehen, gemeinsam mit dem Verein für die Menschen im Einzugsraum zu arbeiten.

Damit die Arbeit starten kann, richten die Regiopole derzeit in den Räumen der Wirtschaftsförderung Koblenz eine Geschäftsstelle ein. Zukünftig wird der Verein in der Viktoriastraße 4 in Koblenz zu finden sein. Geplant ist, dass die Geschäftsstelle am 1. September öffnet. Kennzeichen des Zusammenschlusses wird ein aussagekräftiges, vorwiegend in Dunkelblau gestaltetes Logo. Zentrales Element ist eine stilisierte Brücke über dem Rhein, die gemeinsam mit einem Netzwerkmuster die Verbindung und Kooperation innerhalb der Regiopole darstellt. Die Einheit des Vereins drückt die Kreisform aus. Wiederfinden wird sich das Logo auch auf der Internetseite, die in der Entstehung ist. Relevante Informationen zum Verein, den Mitgliedern und Partnern, aktuelle Themen und Kontaktmöglichkeiten werden Interessierte dort finden.

Als erstes Projekt haben die Mitglieder bei ihrem dritten Treffen die Einrichtung einer zentralen Bußgeldstelle beschlossen. Mittelfristig sollen Bescheide in alle beteiligten Städte und Verbandsgemeinden von einer gemeinsamen, sachbearbeitenden Stelle aus verschickt werden. Im rheinland-pfälzischen Innenministerium ist der Verein und die dahinterstehende Idee bereits angekommen. Regiopole-Vorsitzender Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, stellte den Verein kürzlich gemeinsam mit dem Beisitzer und Bendorfer Bürgermeister Christoph Mohr in Mainz vor. Beide erläuterten Innenminister Michael Ebling die Grundlagen und Absichten des Zusammenschlusses. „Ich bin froh, dass der Verein Formen annimmt, die eigentliche Arbeit starten kann und natürlich freue ich mich sehr über das Interesse von Innenminister Ebling“, erklärte Przybylla.

Pressemitteilung

Stadt Neuwied

Von links: Bürgermeister der Stadt Bendorf Christoph Mohr, Erste Beigeordnete der VG Vallendar Renate Münz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm Thomas Przybylla, Bürgermeister der VG Montabaur Hans-Ulrich Richter-Hopprich, Oberbürgermeisters der Stadt Lahnstein Lennart Siefert, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied Jan Einig Foto: VG Weißenthurm/Kim Lachmann

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