Allgemeine Berichte | 27.09.2016

Stadt Montabaur

Zentrales Anmeldeportal für Kitas geht an den Start

Mit einem Klick schaltete die Arbeitsgruppe das neue Kita-Portal Montabaur frei: (v.l.) Andrea Fuß (Kita Himmelfeld), Projektleiterin Christiane Becker, Eva Schmidt (Kita St. Martin) sowie Hans-Werner Nebgen und Detlef Dillmann als Vertreter der beiden katholischen Kirchengemeinden. Mit dabei war Nea Schmidt, die als eines der ersten Kinder beim Kita-Portal Montabaur angemeldet wurde. privat

Montabaur. Montabaur wird noch familienfreundlicher. Das zeigt sich auch in dem neuen zentralen Anmeldeportal für Kindertagesstätten, das jetzt online geht. Die Stadt Montabaur und die katholische Kirche als Träger der insgesamt sieben Kindertagesstätten haben in einem gemeinsamen Projekt das Kita-Portal Montabaur entwickelt, reichhaltig mit Informationen bestückt und freigeschaltet. Für Familien wird damit die Anmeldung ihrer Kinder einfacher, schneller, übersichtlicher.

Das Kita-Portal Montabaur ist im Internet über die Homepage der Stadt Montabaur www.montabaur.de unter Schulen & Kitas zu erreichen. Dort sind übersichtlich alle Kindertagesstätten in der Kernstadt sowie in den Stadtteilen Elgendorf und Horressen aufgelistet, unabhängig davon, ob sie in kirchlicher oder städtischer Trägerschaft stehen. Bequem können sich die Eltern die passende Kita für ihr Kind aussuchen und dabei nach Lage, Öffnungszeiten, Altersgruppen oder speziellen Angeboten selektieren. Jede einzelne Kindertagesstätte stellt sich ausführlich mit ihrem Konzept, den pädagogischen Angeboten, den verschiedenen Betreuungsmodellen sowie dem Team vor. Viele Bilder und ein Lageplan ergänzen die Informationen. Über eine Eingabemaske können die Eltern ihr Kind für eine oder mehrere Einrichtungen voranmelden und dabei einen Wunschtermin angeben. Daraufhin erhalten sie eine Rückmeldung von der Kindertagesstätte ihrer Wahl, wann das Kind aufgenommen werden kann.

Bisher mussten Eltern ihr Kind immer direkt und persönlich bei der gewünschten Einrichtung anmelden. Viele haben sich dabei auf zwei oder mehr Wartelisten setzen lassen, um auf jeden Fall einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu bekommen. Dieses Verfahren stellte auch für die Kita-Leitungen ein Problem dar, da sie die Voranmeldungen häufig umsonst aufnehmen mussten und später nicht wussten, ob die vorangemeldeten Kinder nicht bereits die Zusage einer anderen Einrichtung erhalten hatten. „Mit dem neuen Online-Portal haben wir jetzt stadtweit immer einen aktuellen Überblick, welche Kinder in welchem Alter einen Betreuungsplatz benötigen“, sagt Christiane Becker von der Verbandsgemeinde Montabaur, die als Projektleiterin für die Stadt die Einführung des Kita-Portal Montabaur begleitet hat. „Es ist alles für alle transparenter geworden: für die Eltern, für die Träger, für die Leitungen und für die Stadt in der Bedarfsplanung.“ Das bestätigen auch die beiden Kita-Leiterinnen Andrea Fuß (Kita Himmelfeld) und Eva Schmidt (Kita St. Martin), die in der Arbeitsgruppe zur Entwicklung des Portals mitgewirkt hatten. Von Seiten der kirchlichen Träger haben Detlef Dillmann (Pfarrei St. Peter in Ketten) und Hans-Werner Nebgen (Pfarrei St Johannes der Täufer, Horressen) mitgearbeitet. „Wir waren in der Arbeitsgruppe gut aufgestellt und hatten immer das gemeinsame Ziel vor Augen“, so Becker, die sich auch im Namen von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland bei allen für die gute und engagierte Zusammenarbeit bedankte.

Das Kita-Portal Montabaur kann ab sofort über die Homepage der Stadt Montabaur aufgerufen werden. Kinder können ab dem Tag ihrer Geburt angemeldet werden. Kinder, die in den letzten Monaten in einer der Kitas persönlich angemeldet wurden, müssen nicht noch einmal online registriert werden. Darum haben sich die Kita-Leitungen bereits gekümmert.

Pressemitteilung

Stadt Montabaur

Mit einem Klick schaltete die Arbeitsgruppe das neue Kita-Portal Montabaur frei: (v.l.) Andrea Fuß (Kita Himmelfeld), Projektleiterin Christiane Becker, Eva Schmidt (Kita St. Martin) sowie Hans-Werner Nebgen und Detlef Dillmann als Vertreter der beiden katholischen Kirchengemeinden. Mit dabei war Nea Schmidt, die als eines der ersten Kinder beim Kita-Portal Montabaur angemeldet wurde. Foto: privat

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