Gleichstellungsbeauftragte Rhein-Sieg-Kreis und Stadt Siegburg
Zerrissen zwischen Familie, Job und Pflege
Infoabend für pflegende Frauen am Montag, 23. April
Rhein-Sieg-Kreis. Viele Frauen kommen bei der Pflege eines Angehörigen an ihre Grenzen. Diese zehrende Aufgabe erledigen sie oft zusätzlich zu ihrem normalen Alltag aus Familie und Beruf. „Mit dem berühmten weiblichen Multitasking hat das nicht mehr viel zu tun“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitta Lindemann. „Diese Herausforderung ist oft einfach zu groß.“
Der Vortrag von der Einzel-, Paar- und Familientherapeutin sowie Ärztin Dr. med. Ursula Becker am Montag, 23. April von 18 Uhr bis 19.30 Uhr soll den Interessierten deutlich machen, worin einerseits die Herausforderung liegt. Andererseits werden bei dem Infoabend Strategien zur Bewältigung derartiger Situationen aufgezeigt. Die Referentin arbeitet schwerpunktmäßig in der Beratung und Begleitung pflegender Angehöriger und von Pflegebedürftigkeit betroffener Paare. „Die Teilnehmerinnen sind eingeladen, an diesem Abend den Gedanken der Perfektion zuhause zu lassen und stattdessen mit der Idee „Gut genug ist gut genug“ in Kontakt zu kommen“, sagt Brigitta Lindemann. Veranstaltet wird der Infoabend gemeinsam von den Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Siegburg.
Für den Infoabend im Kreishaus in Siegburg, Raum Sieg, gibt es keine Teilnahmegebühr. Interessierte werden allerdings gebeten, sich anzumelden. Dies geht bei der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Brigitta Lindemann unter Tel. (0 22 41) 13 - 25 24 oder per Mail an gleichstellung@rhein-sieg-kreis.de oder bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Siegburg, Andrea Wendt-Löffler unter Tel. (0 22 41) 1 02 - 8 41 sowie per Mail an andrea.wendt-loeffler@siegburg.de.
Pressemitteilung
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