Allgemeine Berichte | 26.10.2019, 11:53 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung Höhr-Grenzhausen informiert über Erfolge im Austausch mit Mitbürgern

„Zug um Zug - meine Straße in der Verbandsgemeinde“ zeigt Resultate

Höhr-Grenzhausen. Im Anschluss an die Online-Bevölkerungs-Umfrage 2018 hat die Verwaltung im September vergangenen Jahres zu der Aktion „Zug um Zug– meine Straße in der Verbandsgemeinde“ eingeladen.

Mitgemacht haben Bürgerinnen und Bürger aus Höhr, Grenzhausen und Faulbach. Sie diskutierten gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung vor Ort über ihre Ideen für die Verschönerung oder Verbesserung in ihrer Straße- und zwar über die Sanierung von Schlaglöchern und Straßenschäden hinaus. Viele unterschiedliche Anmerkungen hat die Verwaltung erhalten, einige konnten in den letzten Monaten bereits umgesetzt werden, einige Projekte sind noch in der Prüfung, Vorbereitung oder Umsetzung. Bei manchen Wünschen sind der Verwaltung leider schlicht die Hände gebunden.

Was konnte bisher bereits durchgeführt werden?

Ein dringendes Thema: Geschwindigkeitsmessungen. Alle Teilnehmenden hatten den Wunsch geäußert, dass eine Geschwindigkeitsmessung in ihrer Straße durchgeführt wird. Mittlerweile wurden diese abgeschlossen, die einzelnen Messergebnisse wurden bereits im Kannenbäckerland-Kurier veröffentlicht.

Die positive Nachricht ist: Die meisten Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die negative Nachricht ist: Überall gibt es Ausreiße- wenige, aber sie sind vorhanden. Dies bestärkt das Gefühl, dass in den einzelnen Straßen gerast wird, auch wenn es sich dabei um Ausnahmen handelt. Die Verbandsgemeindeverwaltung weist daraufhin, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen aus guten Gründen vorhanden sind. Sie dienen dem Schutz aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer- einschließlich dem der Fahrzeugführenden.

Aber auch andere Maßnahmen wurden auf Hinweis der Bürgerinnen und Bürger in Angriff genommen.

In der Theodor-Storm-Straße ging es vor allem um die Sicherheit der Kinder. Nun sind gelbe Schilder angebracht, die verstärkt darauf aufmerksam machen, dass in dieser Straße viele der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger wohnen. Aktuell laufen Vorbereitungen, um den Schulweg für die Kinder sicherer zu gestalten, besonders an der Stelle, an der die jungen Schülerinnen und Schüler die Straße „Auf der Haide“ überqueren müssen. In der Seiferwiese wurde das 30km/h- Schild an eine andere Stelle, nämlich näher an die Lindenstraße, versetzt. Somit wurde die Strecke mit einer vorgebenden Geschwindigkeitsbegrenzung verlängert.

In der Junglasstraße ist zeitnah eine Veränderung der Parksituation vorgesehen, die sich ebenfalls positiv auf die Verkehrsberuhigung auswirken soll. Zudem wird zeitweise ein Display aufgestellt, das die Fahrerinnen und Fahrer auf ihre überhöhte oder erlaubte Geschwindigkeit aufmerksam macht. In der Lindenstraße und Schillerstraße wurde Unkraut auf dem Gehweg entfernt, Kanaldeckel kontrolliert sowie eine Sitzbank erneuert, deren schlechter Zustand die Anwohnerinnen und Anwohner schon länger ärgerte. Der Zustand und Ausbau der Landesstraße selbst liegt nicht in der Zuständigkeit der Kommune. Die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner wurden aber auf deren Bitte hin an die entsprechende Stelle weitergeleitet.

Möglichkeiten, ein Bushaltestellenhäuschen in der Ortsstraße in Faulbach zu bauen, werden zurzeit rechtlich und finanziell geprüft. Durch den Gemeinderat Hilgert wurde nun eine Verkehrsberuhigung beschlossen: Es werden zwei Geschwindigkeitsdisplays für den Ortsteil Faulbach aufgestellt sowie mobile, seitliche Fahrbahneinengungen angebracht, um die Geschwindigkeit in der Ortsstraße dauerhaft zu reduzieren.

Pressemitteilung

Verbandsgemeindeverwaltung

Höhr-Grenzhausen

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