Allgemeine Berichte | 23.05.2019

Dr. phil. Michael Feldkamp und Joachim Gauck zu Besuch bei Vortragsserie um Adenauer

Zwei Highlights zum Start der Konrad- Adenauer-Ausstellung

Am 7. Juni und am 1. Juli

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck geht das Thema Toleranz an. Foto:J. Denzel u. S. Kugler

Maria Laach. Die Veranstaltungsreihe – das Laacher Forum Adenauer – zur Ausstellung „Glaube und Politik. Konrad Adenauer und die Abtei Maria Laach“ (ab 30. Mai im Maria Laacher Klosterforum) startet mit zwei Höhepunkten.

Den Auftakt einer hochkarätig besetzen Vortragsserie um Adenauer, Grundgesetz und Menschlichkeit bildet Dr. phil. Michael Feldkamp - Historiker im Deutschen Bundestag. Am 7. Juni um 20 Uhr hält Feldkamp einen Vortrag über die konfliktreiche Entstehung und Verabschiedung des Grundgesetzes in Deutschland. Dr. Feldkamp beleuchtet in seinem Vortrag auch die Rolle Konrad Adenauers im Parlamentarische Rat und seine Verbindung zu den Alliierten.

Was muss und was sollte die Gesellschaft und der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten?

Diesen Fragen geht am 1. Juli um 20 Uhr der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck nach. Dabei stellt er sein neues Buch „Toleranz: Einfach schwer“ im Rahmen der Ausstellung vor. Gaucks Maxime: Für Toleranz streiten. Nur die Toleranz ermögliche überhaupt ein friedliches Zusammenleben.

Fokus der Adenauer Ausstellung „Glaube und Politik“ im Klosterforum ist Adenauers Aufenthalt von 1933 bis 1934 im Kloster Maria Laach; auf der Flucht vor dem nationalsozialistischen Regime.

Die Ausstellung beleuchtet insgesamt Adenauers politisches Wirken vom Kölner Oberbürgermeister bis zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik. Dabei spiegelt die Ausstellung die Zusammenhänge gewandt chronologischmit Adenauers Verbindung zur Abtei Maria Laach.

Begleitete Führungen durch die Ausstellung werden täglich vormittags und nachmittags angeboten.

„Konrad Adenauer hat seine Spuren in Maria Laach hinterlassen“, so der Projektleiter der Ausstellung, Philipp Lohse. „Zeitlebens blieb der gläubige Christ mit der Abtei verbunden. Zwei seiner Töchter heirateten hier und der italienische Ministerpräsident de Gaspari wurde im Rahmen eines Staatsbesuchs von Adenauer hierher begleitet“, so Lohse weiter.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

Pressemitteilung

Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach e. V

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck geht das Thema Toleranz an. Foto:J. Denzel u. S. Kugler

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Wir helfen im Trauerfall
Stellenanzeige
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
Anzeige Jetzt Lavendel pflanzen!
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Titel 24H Notdienst
Empfohlene Artikel
In der Ahrhut war einiges los.  Fotos: DU
19

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nicht nur aber ganz besonders zu den verschiedenen Jahreszeiten werden die Innenstädte von Bad Neuenahr und Ahrweiler bunt. Am vergangenen Wochenende war dies erneut beim verkaufsoffenen Aktionswochenende „Sommerbunt“ der Fall. Wie es für dieses von der Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler in enger Kooperation mit Stadt und Ahrtal-Tourismus veranstaltete Event längst...

Weiterlesen

Zum Abschlus bekam jeder ein kleines gehäkeltes „Wir“.
49

Rheinbrohl. Auch in der Kindertagesstätte CASA VIVIDA gibt es schon einmal Streit, Schimpfwörter und körperliche Auseinandersetzungen. Das hat die Mitarbeiterinnen motiviert, sich mit den Kindern intensiv mit den Themen Konfliktlösungen, Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und der Stärkung des „Wir-Gefühls“ zu beschäftigen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1391

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1319

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
771

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen